Akamai: Internet wird immer schneller
Jedes Quartal publizieren die Analysten von Akamai ihren «State of the Internet»-Report. Dieser beinhaltet Daten zur Geschwindigkeit der Internetverbindungen, der Nutzung des mobilen Webs und einige andere Informationen.
Wie die Analysten feststellten, sind die Internetverbindungen dieses Quartal wieder schneller geworden. Die durchschnittlichen Spitzengeschwindigkeit der Internetanschlüsse lag in diesem Quartal bei 13.5 Mbps. Im Vergleich zum Vorquartal bedeutet dies ein Wachstum von 10%, im Vergleich zum Vorjahr um 25%.
Die Analysten gehen davon aus, dass dieser Trend durch die grössere Verbreitung von Glasfasern noch verstärken wird. So verdoppelten Dänemark, Finnland, Südkorea, die USA und die Schweiz im letzten Jahr die Zahl der Hochgeschwindigkeits-Anschlüsse.
Die Spitzengruppe in Sachen Internet-Geschwindigkeit besteht aus den drei asiatischen Wirtschaftsgrössen Hong Kong, Südkorea und Japan. In Hong Kong beträgt die durchschnittlichen Spitzengeschwindigkeit der Internetanschlüsse fast 50 Mbps, in Südkorea 47.8 Mbps und in Japan 39.5 Mbps.
Auf den weiteren Rängen folgen Rumänien, Litauen, Belgien, die Niederlande, die USA und auf dem neunten Platz die Schweiz.
In der Schweiz betrug die durchschnittliche Spitzengeschwindigkeit 28.7 Mbps, dies sind 12% mehr als im Vorquartal und 35% mehr als im Jahr davor. Damit herrscht in der Schweiz ein überdurchschnittliches Wachstum.
Weniger rosig sehen die Zahlen bei den mobilen Netzen aus. Die schnellste Verbindung mit 6 Mbps bietet ein ungenannter Deutscher Provider an. Zahlen für die Schweiz waren keine erhältlich.
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