Apple lanciert neues kostengünstiges iMac-Modell

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Apple hat heute Nachmittag ein neues Einstiegs-Modell des 21.5-Zoll iMac vorgestellt. Das Gerät ist ab sofort für 1199 Schweizer Franken im Apple Online Store (Schweiz, Deutschland oder Österreich), in den Apple Stores und Shops sowie bei authorisierten Händlern verfügbar. Das Gerät soll den All-in-One-Mac besonders erschwinglich machen. Die Preisreduktion von 300 Schweizer Franken machen weniger leistungsfähige Komponenten möglich.

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Wie erwartet hat Apple heute Nachmittag ein neues iMac-Modell vorgestellt. 300 Schweizer Franken weniger kostet das neue Modell gegenüber dem bisherigen Einstiegs-iMac. Die Preisreduktion auf 1199 Schweizer Franken möglich machen Komponenten die weniger leistungsfähig sind.

Der neue 21.5-Zoll iMac verfügt über einen 1.4 GHz Dual-Core Intel Core i5 Prozessor mit «Turbo Boost»-Geschwindigkeiten von bis zu 2.7 GHz. Als Grafik-Einheit arbeitet eine Intel HD 5000 Grafik im All-in-One-Mac. Im iMac stehen standardmässig 8 GB Arbeitsspeicher und eine 500 GB Festplatte zur Verfügung. Alle iMac-Modelle unterstützen das 802.11ac Wi-Fi und haben zwei Thunderbolt- und vier USB-3.0-Anschlüsse.

Zum Aufpreis von 55 Schweizer Franken gibt es eine 1 TB grosse Festplatte. Für 275 Franken ein 1 TB grosses Fusion Drive oder ein Flash-Speicher (SSD) mit 256 GB. Weitere Konfigurationsmöglichkeiten gibt es nicht. Der Arbeitsspeicher kann nicht erhöht und die Grafik-Leistung nicht durch eine andere Karte erweitert werden.

Das neue Modell ist laut dem Apple Online Store (Schweiz, Deutschland oder Österreich) ab sofort verfügbar und innerhalb von 24 Stunden versandfertig.

Unterschiede zum bisherigen 21.5-Zoll iMac

Um den Produkte-Preis zu drücken, wurde gegenüber dem bisherigen iMac-Modell an allen wesentlichen Orten gespart. Beim normalen iMac kommt ein wesentlich besserer Prozessor zum Einsatz. Statt einem 1.4 GHz schnellen Dual-Core, arbeitet im «normalen» 21.5-Zoll iMac ein Quad-Core Intel Core i5 Prozessor mit 2.7 GHz (Turbo Boost bis zu 3.2 GHz). Die standardmässig verbaute Festplatte ist beim neuen iMac mit 500 MB nur halb so gross wie die 1 TB grosse HD des «normalen» Einstiegs-iMa mit 21.5 Zoll Display. Auch bei der Grafikeinheit setzt Apple auf ein günstigeres und schwächeres Modell, statt einer Iris Pro Grafikkarte, kommt die integrierte Intel HD Graphics 5000 zum Einsatz. Laut der Beschreibung im Apple Online Store verbaut Apple dafür beim Arbeitsspeicher nicht zwei mal 4 GB, wie beim bisherigen iMac, sondern einen einzelnen 8 GB grossen RAM-Baustein — dieser dürfte dafür aber wohl fix verlötet und deshalb nicht austauschbar sein, bestätigen können wir diese Annahme bisher aber nicht.

Bei Prozessor und Grafikleistung setzt Apple beim neuen iMac auf die gleichen technischen Spezifikationen wie beim MacBook Air (Review) — die Leistung des Gerätes dürfte entsprechend in einem ähnlichen Bereich wie jene des ultrakompakten Notebooks liegen. Wobei hier der Arbeitsspeicher und die Festplatte noch grössere positive wie negative Auswirkungen auf die Leistung haben dürften.

Günstigeres Modell soll für grösseren Absatz sorgen

Es wurde bereits seit längerem vermutet, dass Apple diesen Sommer einen kostengünstigen Einstiegs-iMac vorstellen wird. Gemäss Analysen könnte der iMac-Absatz mit einem güstigeren Modell um bis zu 20 Prozent gesteigert werden.

Retina-Modelle noch dieses Jahr?

Des Weiteren gibt es Gerüchte, wonach Apple noch in diesem Jahr neue iMac-Modelle vorstellen könnte, die über ein Retina-Display verfügen. Da die bestehenden iMac-Modelle heute kein Update erfuhren, bleibt diese Möglichkeit nach wie vor für diesen Sommer oder Herbst bestehen. Im Code einer Vorabversion von OS X 10.9.4 Mavericks wurden kürzlich Hinweise auf neue iMac-Modelle gefunden. Der Code weist auf Modelle mit den Nummern «iMac15,1» und «iMac15,n» hin. Die aktuellen iMac-Modelle tragen jedoch die Nummern «14,1», «14,2» und «14,3». Welche Modell-Nummer das heute vorgestellte Modell trägt, ist noch nicht bekannt.

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1 Kommentar

Kommentar von sayhello (#28049)

Naja, ich weiss nicht so recht. Grundsätzlich ist ein Einstiegs-Modell zu begrüssen. Ich persönlich finde aber, dass der Preis für die doch ziemlich abgespeckte Version immer noch zu hoch ist. 999.- wär doch mal ein Kampfansage gewesen.

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