Apple verteidigt Entscheidung, künftig auf EPEAT-Zertifizierung zu verzichten

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Letzte Woche wurde bekannt, dass Apple ihre Geräte nicht mehr mit dem EPEAT-Label zertifizieren will. Dazu bat Apple die Organisation, alle bisherigen zertifizierten Produkte von der Zertifizierung zu befreien.
Das Label zeichnet Produkte aus, die leicht zu reparieren, umweltfreundlich und Energie-effizient sind.
Es wird gemutmasst, dass Apple das Label für das neue Retina MacBook Pro nicht mehr erreichen konnte. Dies ist durch die Bauweise begründet, welche eine Reparatur kompliziert macht.

Aufgrund dieser Ankündigung gab es massive Proteste. So gab das Umweltdepartement von San Francisco bekannt, dass es für die Behörde in Zukunft nicht mehr möglich sein wird, Apple Produkte zu kaufen. Auch andere US-Behörden und Universitäten achten bei der Auswahl ihrer IT-Geräte auf diese Zertifizierung.

Der Schritt von Apple ist nachvollziehbar, denn die EPEAT-Richtlinien gelten weder für Smartphones noch für Tablets, die momentan wichtigsten Produkte von Apple. Des Weiteren würden Kriterien für die Substitution von toxischen Materialien und zur Energieeffizienz fehlen.

Apple teilt denn auch mit, dass die Aufhebung der Zertifizierung keine Rückschlüsse auf das Umweltengagement zuliessen. Gewisse Umweltstandards, welche für Apple wichtig seien, würden durch die Zertifizierungsstelle nicht gemessen.

Apple takes a comprehensive approach to measuring our environmental impact and all of our products meet the strictest energy efficiency standards backed by the US government, Energy Star 5.2. We also lead the industry by reporting each product’s greenhouse gas emissions on our website, and Apple products are superior in other important environmental areas not measured by EPEAT, such as removal of toxic materials.

Kristin Huguet, Sprecherin von Apple

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