Bug in Russlands iTunes Store: Pornografie statt fremdsprachige Filme

Bei der Markteinführung des iTunes Music- und Movie-Stores in Russland kam es gestern zu einem für Apple etwas peinlichen Zwischenfall: Wählte man beim Filme-Angebot «fremdsprachigen Filme» aus, erhielt man statt der entsprechenden Rubrik die pornografische Webseite XXX.xxx angezeigt. Angeblich könnte dies ein Fehler in einer Konfiguration für den russischen iTunes Store gewesen sein. Die Verantwortlichen für den Inhalt könnten zu Testzwecken den Link für diese Rubrik auf «xx.xx.xx» gesetzt haben, dieser Link ging bei der Marktlancierung vergessen und entsprechend wurde auf das «offizielle .XXX Verzeichnis» verlinkt. Nachdem der Bug im Internet schnell zum Gespräch wurde, nahm Apple kurzerhand den ganzen Store offline und behob das Problem.

Pornografische Inhalte statt fremdsprachige Filme

Der iTunes Store ist neu in 119 Ländern rund um den Globus verfügbar. Neben dem erwähnten Marktstart in Russland können neu seit dieser Woche auch in der Türkei, in Indien, in Südafrika und 52 weiteren Ländern Musik über iTunes gekauft werden. In Russland, Türkei, Indien und Indonesien startete gleichzeitig auch das Film-Angebot.

Einer von zahlreichen Tweets zum russischen iTunes-Bug

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