Apple fokussiert sich beim Umweltschutz auf die Zulieferer

Apple hat in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, um die Datencenter mit erneuerbaren Energien versorgen zu können. In den nächsten Jahren will sich das Unternehmen nun darauf konzentrieren, die Komponenten-Herstellung umweltfreundlicher zu gestalten.

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Apples Umwelt-Chefin Lisa Jackson äusserte sich nach einer Führung durch Apples Datencenter in Maiden (US-Bundesstaat North Carolina) über den CO2-Ausstoss, den Apple verursacht. Bei Apple ist man sich gemäss Jackson bewusst, dass 70 Prozent der CO2-Emissionen in den Zuliefer-Betrieben entstehen.

Apples Umwelt-Chefin verwies in diesem Zusammenhang auf die Anstrengungen, welche das Unternehmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses unternimmt. Die Zuliefer-Betriebe in den USA sollen bald deutlich weniger Emissionen ausstossen. Erste Ergebnisse dürften bald in Arizona sichtbar sein.

Erneuerbare Energie für Saphir-Produktion

Apple lässt in Mesa (US-Bundesstaat Arizona) Saphir-Kristalle herstellen. Um die Fabrik mit erneuerbarer Energie zu versorgen, soll auf dem Gelände ein Solar-Kraftwerk errichtet werden. Neben der Solar-Anlage plant Apple die Nutzung der Geothermie. Bei dieser Technologie wird die Wärme aus dem Erdinnern genutzt, um heisses Wasser zu gewinnen oder um elektrische Energie zu produzieren.

Umwelt-Belastung aus Zuliefer-Betrieben wird kaum berücksichtigt

Apple wurde in der Vergangenheit immer wieder dafür kritisiert, den CO2-Ausstoss bei den Zuliefer-Betrieben bei seinen Umwelt-Anstrengungen zu wenig zu berücksichtigen. Auch das aktuelle Engagement kann lediglich als ein erster Schritt betrachtet werden: Lisa Jackson versprach Verbesserungen für die USA. In den US-Zulieferbetrieben werden unter anderem Saphir-Kristalle und der Mac Pro produziert. Der grösste Teil der Apple-Produktion findet allerdings in Asien statt.

Apples Umwelt-Engagement findet Beachtung

Apple hat in den vergangenen Jahren grosse Anstrengungen unternommen, um die Datencenter mit erneuerbaren Energien zu versorgen. In der Nähe des Datencenters in Maiden wurden beispielsweise drei Solar-Kraftwerke gebaut. Auf dem Gelände installierte Apple auch Brennstoffzellen mit einer maximalen Leistung von 10 MW.

Das Engagement wird auch von der Umweltschutz-Organisation Greenpeace anerkannt. Für den Greenpeace-Mitarbeiter David Pomerantz definiert Apple in Bezug auf den Umwelt-Schutz den «Gold-Standard».

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Re: «Apple Pay zum CH-Start nur mit wenigen Partnern: Abwarten oder Neukunde werden?»

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