Apple macht aus Saphir-Fabrik ein Datencenter

Die Saphir-Fabrik, welche Apple für den vergangenes Jahr Insolvenz angemeldeten Produzenten GT Advanced Technologies errichten liess, wird künftig für viel Geld als Datencenter-Kontrollzentrum weitergenutzt.

Stefan Rechsteiner

Wie Apple mitteilt, wird das Unternehmen die Fabrik des vergangenen Jahres spektakulär pleite gegangenen Saphir-Herstellers GT Advanced Technologies in ein «globales Kontrollzentrum» umbauen und das eigentlich noch neue Gebäude so weiter nutzen. Im Zuge der anderen Weiternutzung der Fabrik wird das Unternehmen auch sein Ziel einhalten, die Arbeitsplätze, die durch den Wegfall von GT Advanced verloren gingen, wieder neu zu schaffen.

Die Einrichtung soll als Kontrollzentrum für das Netzwerk an Datencenter des Unternehmens dienen.
Ausserdem will Apple in der nähe der ehemaligen Saphir-Fabrik ein grosses Sonnenenergie-Kraftwerk errichten, um auch das neue Kontrollzentrum komplett mit «grünem» Strom betreiben zu können.
In Mesa, Arizona, sollen über 150 Personen für Apple arbeiten — bis alles fertig gestellt ist sogar bis zu 600 Personen, so Apple.

Über den Zeitraum der nächsten 10 Jahre will der Mac-Hersteller über 2 Milliarden US-Dollar in die Fabriken in Mesa investieren. Dies sei eine der grössten Investitionen, die das Unternehmen je getätigt habe.

Die Bauarbeiten sollen Ende 2016 beginnen. Derzeit werden in Mesa noch die Einrichtungen der Saphir-Fabrik veräussert.

Die Gerüchteküche beschäftigt sich nun mit der Frage, ob es durch die nun definitive Schliessung der Saphir-Fabrik je Apple-Geräte mit Saphir-Displays geben wird — oder ob das Unternehmen diese nun an einem anderen Ort produzieren lassen wird.

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