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Frisches Geld aus der Schweiz: Apple plant Anleihe in Franken

1 Kommentar — Veröffentlicht am Dienstag, 10. Februar 2015, um 07:08 Uhr von Stefan Rechsteiner

Laut einem Bericht plant Apple erstmals eine Anleihe in Schweizer Franken.

Obwohl Apple auf einer prall-gefüllten Kriegskasse sitzt, will Apple die wirtschaftlich attraktive Chance nutzen und sich erneut frisches Geld bei den Anlegern besorgen. Der Mac-Hersteller soll laut einem Bericht des Wall Street Journals die Credit Suisse und Goldman Sachs beauftragt haben, erstmals eine Anleihe in Schweizer Franken auszugeben.

Bereits heute könnte die Platzierung stattfinden, berichten Insider. Wie viel Kapital sich Apple holen möchte und wie hoch die Verzinsung ist, ist derweil aber noch unbekannt.

Schweizer Franken attraktiv

Hierzulande herrschen derzeit sehr niedrige Zinssätze, womit in der Schweiz günstig Geld aufgenommen werden kann. Die Schweiz gilt ausserdem als sehr sicherer Anlagehafen — der starke Schweizer Franken zieht deshalb viel internationales Kapital an.

Erst vergangenen November gab Apple erstmals eine Euro-Anleihe aus.

Anleihen interessanter als Bargeldreserve

Trotz einer Bargeldreserve von 178 Milliarden US-Dollar, hat Apple seit dem Frühjahr 2013 bereits über 35 Milliarden US-Dollar an Anleihen aufgenommen — davon mehrere Milliarden erst in der vergangenen Woche. Ein Grossteil der Barreserven lagern im Ausland, würde Apple das Geld in die USA holen, wären rund 35 Prozent Steuern darauf fällig. Apple parkt dieses Geld deshalb lieber und holt sich günstiges Geld über Anleihen. Eingesetzt wird das Geld vom Unternehmen hauptsächlich für die umfangreichen Aktienrückkäufe und Dividendenauszahlungen.

Kategorie: Schweiz
Tags: Anleihe, Apple, Finanzen, Schweiz, Schweizer Franken

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