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Swisscoms neue Settop-Box: UltraHD-Auflösung und Sprachsteuerung in Mundart

2 Kommentare — Veröffentlicht am Donnerstag, 14. April 2016, um 07:46 Uhr von Stefan Rechsteiner

Die neue Settop-Box von Swisscom unterstützt die neue 4K-Fernsehauflösung «UltraHD». Eine Handvoll Filme in UHD bietet der Branchenprimus über seine VoD-Plattform bereits zum Ausleihen an, einzelne Spiele der EURO 2016 werden in Zusammenarbeit mit «SRF zwei» ebenfalls in UHD auf die neue Box übertragen. Neu kann die Box auch mittels Sprache gesteuert werden — nicht nur in Hochdeutsch, sondern auch mit der eigenen Mundart.

Anlässlich eines Medienanlasses hat die Swisscom gestern die dritte Generation seiner Settop-Box für «Swisscom TV» vorgestellt. Die neue Box unterstützt die Ausgabe von Inhalten in der 4K-Fernsehauflösung «UltraHD» (3840 mal 2160 Pixel), ausserdem wird die Farbtiefe und der Kontrast dank «High Dynamic Range» (HDR) stark erhöht.

Die neue Box erinnert vom Formfaktor her stark an «Apple TV», kommt aber in einem weiss-schwarzen Gehäuse daher. Bei der zugehörigen Fernbedienung ist der Unterschied dann aber wieder grösser: diese ist gewohnt gross und mit einer Vielzahl an Knöpfen ausgerüstet.

Ab dem heutigen 14. April ist die neue Box verfügbar. Um sie nutzen zu können wird ein UHD-Fernseher, sowie für die UHD-Inhalte laut Swisscom eine Mindestbandbreite von 40 Megabit pro Sekunde benötigt.

UHD Filme und EURO-2016-Fussballspiele

Mit dem Start der Box startet heute auch ein neues UHD-VoD-Angebot der Swisscom. Anfänglich stehen 50 Film-Titel in der hochauflösenden Qualität auf Abruf zur Verfügung. Das VoD-Angebot mit UHD-Auflösung soll laut Swisscom laufend erweitert werden. Ab «voraussichtlich Ende Mai» sollen auch die ersten Live-TV-Kanäle in UHD zur Verfügung stehen. Zusätzliche UHD-Inhalte sollen Apps liefern — wie beispielsweise jene von YouTube. Dank dem standardmässig auf der Box integrierten «VLC» können von Begin an auch eigene Videos in UHD über die Box betrachtet werden.

Die dritte Generation der Swisscom-TV-Settop-Box

Für die in fünf Wochen beginnende Fussball-Europameisterschaft in Frankreich wird der Telekomriese in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Radio und Fernsehen «SRF» das Eröffnungsspiel sowie ab dem Viertelfinale alle Spiele in UHD übertragen. Weiter werden ab der kommenden Saison 2016/17 wöchentlich jeweils zwei Spiele der «Raiffeisen Super League» in UHD gezeigt.

Gesprochene Suchen im Dialekt

Neu können Swisscom-TV-Kunden die Inhalte der Box auch mittels ihrer eigenen Sprache steuern. Es kann per Sprachsteuerung nach Serien, Filmen, Sender, Schauspieler oder Fussballspielen gesucht werden. Dabei versteht die Box nicht nur Hochdeutsch und Französisch (Italienisch folgt später im Jahr), sondern auch «alle Deutschschweizer Dialekte». Während dem gestrigen Medienevent soll dies bei einer Demo gut funktioniert haben. Laut Swisscom liege die Erkennungsquote bei den Mundart-Suchen bei 80 bis 85 Prozent.

Die neue Box kann ab heute im Handel bestellt werden. Neukunden erhalten die Box kostenlos mit dem Abschluss eines Vivo-Pakets mit «Swisscom TV». Bisherige Swisscom-TV-2.0-Kunden können die neue Box für 119 Schweizer Franken kaufen.

«Swisscom TV» wurde 2006 lanciert. Heute nutzen über 1.24 Millionen Schweizer den IP-TV-Dienst der Swisscom. Mit den teureren Abos sind über 250 Sender verfügbar, ein Teil davon in HD-Auflösung. Zum Angebot dieser Abos gehören auch eine Replay- und eine mehrfache Aufnahme-Funktion. Weiter umfasst Swisscom TV auch ein Video-on-Demand-Angebot.

Kategorie: Schweiz
Tags: 4K, Apple TV, Dialekt, EURO 2016, Frankreich, Fussball, Mundart, Raiffeisen, Schweiz, Super League, Swisscom, Swisscom TV, UEFA, UHD

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2 Kommentare

Kommentar von dikkmartin (#29371)

wetten, dass es gegen tiefes emmental und wallis keine chance hat? und 80 bis 85 prozent erkennungsquote ist, so gut diese zahl auch klingt, nicht gut genug. anders ausgedrückt bedeutet das, dass es jedes fünfte mal nicht funktioniert. ausserdem: italienisch folgt später?! die tessiner werden sich gerade göttlich aufregen, dass schweizerdeutsch gegenüber italienisch vorrang erhalten hat.

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