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Tim Cook über das Geschäft in China und Indien

Veröffentlicht am Mittwoch, 26. Oktober 2016, um 13:24 Uhr von Stefan Rechsteiner

Apple Marktliebling China hat im letzten Jahr Federn gelassen. Der angeschlagene Markt wird aber auch künftig eine hohe Priorität von Apple geniessen dürfen. Auch in Indien sieht Apple grosses Potential, aber der Markt sei noch nicht ganz bereit für Smartphones.

Mit 10.2 Milliarden US-Dollar weniger Umsatz als noch im Vorjahr hat der chinesische Markt im Fiskaljahr 2016 für Apple am schlechtesten abgeschnitten. Apple in China 2016 gegenüber 2015 ein Minus von 17 Prozent hinnehmen. Apple-CEO Tim Cook wies gestern anlässlich der Quartalszahlenkonferenz aber darauf hin, dass der chinesische Markt zwischen 2014 und 2016 trotzdem um gesamthaft 43 Prozent gewachsen ist. Im vergangenen Jahr habe insbesondere auch eine Währungs-Abwertung von 3 Prozent für die weniger guten Zahlen gesorgt. Am meisten ausschlaggebend für das Minus-Vorzeichen im vergangenen Jahr seien aber die vielen Kunden, die 2015 ihre Geräte durch Neue ersetzt haben. Die Upgrade-Rate normalisierte sich 2016 und deshalb gab es im Vergleich zu 2015 weniger Verkäufe bei diesem Klientel.

Apple, so beteuerte Tim Cook, ist aber nach wie vor «sehr optimistisch» was den chinesischen Markt betrifft. Die Mittelklasse floriere und die LTE/4G-Adaption im Land wachse langsam, aber stetig. Man sehe weiterhin sehr gute Chancen in China.

Auf die Frage eines Journalisten hin, ob Indien für Apple eine ähnlich grosse Wichtigkeit wie China erlangen könnte, meinte Cook, dass es wichtig sei, dort auf das Pro-Kopf-Einkommen und auf die Anzahl derjenigen zu achten, die bereits in der Mittelklasse sind, oder in der nächsten Dekade in diese aufsteigen werde. Die Bevölkerung Indiens werde im nächsten Jahrzehnt jene von China überholen, das Bruttoinlandprodukt derweil aber noch hinterher hinken.


Ausführliche Analysen und Grafiken zu Apples Umsatz, Gewinn und Verkaufszahlen seit dem Jahr 2000 haben wir in einem Wissensartikel im Lexikon zusammengetragen.

In Indien gibt es vorerst noch eine schwache Smartphone-Adaption, was laut Apple an der noch vielerorts fehlenden Infrastruktur liegt. Auf dem Subkontinent soll es aber bereits «enorme» Investitionen für den Ausbau von LTE/4G geben. Die Regierung fokussiere derzeit stark auf den Ausbau der Infrastruktur und auf die Schaffung neuer Jobs.

Im Fiskaljahr 2016 sei der indische Markt gegenüber 2015 für Apple um über 50 Prozent gewachsen. Die Mittelklasse sei heiss auf Smartphones und deshalb gäbe es auf dem Subkontinent noch reichlich Spielraum für Wachstum.

Apples Q4-Zahlen

Die neuesten Geschäftszahlen hat Apple gestern Abend bekannt gegeben. In der Zeitspanne zwischen Juli und September 2016 verbuchte das Unternehmen Einnahmen in der Höhe von 46.852 Milliarden US-Dollar und ein Gewinn von 9.014 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal ergab sich damit beim Umsatz ein Minus von 9 Prozent und beim Gewinn ein Minus von 18.79 Prozent. Mehr Details zu den Q4-Zahlen gibt es in den News.

Interaktive Grafiken und verschiedene Analysen zu den Apple Zahlen sind im Lexikon verfügbar.

Kategorie: Apple
Tags: 2016, Apple, China, Indien, Luca Maestri, Q4, Tim Cook

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