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Weshalb Apple in China produzieren lässt

2 Kommentare — Veröffentlicht am Montag, 23. Januar 2012, um 10:43 Uhr von Patrick Bieri

«Designed by Apple in California. Assembled in China.» Dieser Schriftzug ziert so manches Apple-Produkt, vom iPod über das iPhone und das iPad bis zum Mac. US-Präsident Barack Obama hatte offenbar schon vor längerer Zeit an einem Treffen, an welchem unter anderem Apple-Gründer Steve Jobs teilnahm, direkt nachgefragt, wieso diese Produkte nicht in den USA hergestellt werden könnten. Dies ist angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in einigen Landesteilen eine durchaus berechtigte Frage. Gemäss der New York Times gab Steve Jobs einen simplen Grund an: es sei nicht möglich. Keine amerikanische Firma könne eine solche Menge an Arbeitskräften bereitstellen, wie es die chinesischen können. Alleine in den Foxconn-Werken, in welchen die meisten Apple-Produkte, aber auch Geräte anderer Hersteller produziert werden, bauen über 200’000 Arbeiter Teile zusammen. Zu dieser enormen Anzahl ungelernter Arbeiter kommen noch über 8’000 Ingenieure dazu. Um diese Anzahl Ingenieure zu rekrutieren, brauche es in den USA über neun Monate. Auf dem chinesischen Arbeitsmarkt finde man die gleiche Anzahl Arbeiter in 15 Tagen. Ein weiterer Grund sei die Tatsache, dass schon die meisten Komponenten, abgesehen vom A5 und kommenden A6-Prozessor, im asiatischen Raum produziert werden. Je näher die Endfertigung bei den Produzenten der Ausgangsmaterialien ist, desto eher können Produktionsausfälle aufgrund von Lieferengpässen verhindert werden. Ein weiterer Grund sind die Kosten, welche im asiatischen Raum deutlich geringer sind als in den USA, obwohl sie auch dort stark steigen. Die New York Times berichtet weiter, dass nur die chinesischen Fabriken die Flexibilität an den Tag legen, welche von Apple gefordert wird. Bezeichnend hierfür ist ein Beispiel aus den Anfängen des iPhones. Mitte 2007, sechs Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart des iPhones, bemerkte Steve Jobs, dass der Plastik des Touchscreens zu schnell verkratzt. Er ordnete die Integration eines Touchscreens aus Glas an, da er kein Produkt in dieser Qualität verkaufen wollte. Schlussendlich meisterte ein Zulieferer in China in Rekordzeit diese Aufgabe.

Kategorie: Apple
Tags: Austin, Barack Obama, China, Foxconn, iPad, iPhone, iPod, Steve Jobs, USA

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