Bald keine Intel-Chips mehr in Macs?
Je stärker Apple in ARM-basierte Prozessoren für seine iOS-Geräte wie iPhone, iPad und Apple TV investiert, desto mehr stellt die Frage, wann solche Prozessoren auch bei den Mac-Computern Einzug halten könnten. Wie Bloomberg unter Berufung auf zwei Insider berichtet, beriet man in der Führungsetage von Apple über eine Abkehr von den Intel-Prozessoren. Erst im Jahre 2006 wechselte Apple von den PowerPC-Prozessoren zu Intel. Ein solcher Schritt sei jedoch schwierig und deshalb nicht unmittelbar bevorstehend, wie die zwei Informanten Bloomberg berichteten. Mit dem Prozessor-Wechsel könnte Apple jedoch ein weiteres Unterscheidungskriterium schaffen, um sich von der Konkurrenz abzugrenzen.
Bereits Mitte 2011 tauchten Gerüchte auf, welche einen Wechsel von Intels Prozessortechnologie zu ARM-basierten Prozessoren indizierten. In der Zwischenzeit hat Apple viel Erfahrung mit ARM-Prozessoren gesammelt. Der neu entwickelte A6-Prozessor (der erste komplett eigenentwickelte CPU von Apple) gehört wiederum zu den schnellsten in einem Mobiltelefon verbauten Prozessoren.
Wie die Informanten weiter berichten, sei ein Einsatz von ARM-Prozessoren zuerst bei den besonders mobilen Notebooks, nämlich bei den MacBook Airs, zu erwarten. Durch die stromsparenden Prozessoren könnte die Batterielaufzeit deutlich erhöht werden.
Mit der Abkehr von Intel könnte Apple die Strategie von iOS, die eigenen Geräte in ein geschlossenes System zu integrieren, konsequent weiterverfolgen. Ob Nutzer von Macintoshs jedoch eine solche Annäherung goutieren würden, ist nicht abschliessend geklärt.
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