Ab 2022 soll man im Ausland twinten können

Wie Markus Kilb, der CEO von Twint, vergangene Woche bekannt gegeben hat, wird der Schweizer Bezahldienst ab dem Frühling 2022 auch «in einzelnen Nachbarländern der Schweiz» genutzt werden können. Später sollen fortlaufend weitere europäische Länder hinzukommen.

Für die Bezahlungen im Ausland setzt Twint auf die «European Mobile Payment Systems Association», kurz «EMPSA». Die Vereinigung, die das Schweizer Fintech-Unternehmen 2019 mitbegründet hatte, hat es zum Ziel, die verschiedenen Bezahlmethoden europäischer Ländern interoperabel zu machen.

Wie Fintech schreibt, sollen «Schweizer Nutzer auch bei der Reise ins Ausland» mit Twint «begleitet» werden. In welchen Ländern ab nächstem Jahr mit Twint bezahlt werden kann, ist indes noch nicht genau bekannt. Es heisst lediglich, dass es beispielsweise in Deutschland via Empsa auch für Twint-Nutzer möglich sein soll, dortige «QR-Codes einzulesen und so eine Zahlung zwischen der Schweizer Hausbank und der Bank des deutschen Händlers auszulösen». Der Twint-CEO soll die Funktionsweise «in ihrer Einfachheit» mit dem «Roaming in der Mobiltelefonie» verglichen haben.

Von Stefan Rechsteiner
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