Absatz von iPhones und iPads stärker als erwartet

Apple gab bereits kurz nach dem Launch des neuen iPhone 5 bekannt, dass die Markteinführung des iPhone 5 die erfolgreichste iPhone-Lancierung überhaupt gewesen ist. Apple hat jedoch weiterhin Mühe, die hohe Nachfrage nach iPhones zu befriedigen. Besserung ist aber in Sicht, da Apple die Lieferfrist von vier Wochen auf «zwei bis drei Wochen» verkürzt hat.

Katy Huberty von der Investmentbank Morgan Stanley kommt nach Gesprächen mit Verantwortlichen einiger Apple Zulieferer zum Ergebnis, dass die iPhone-Verkäufe und der Absatz des iPad mini deutlich stärker sind als erwartet. Schlüsselzulieferer erwarten demnach einen grösseren Absatz im Dezember. In den nächsten Jahren erwarten die Zulieferer weiterhin eine steigende Nachfrage gegen Ende des Jahres.

Demzufolge glaubt die Analystin, dass Apple die Markterwartungen übertreffen wird. Die Wall Street geht bislang davon aus, dass Apple im letzten Quartal des Jahres 46 Millionen iPhones und 23 Millionen iPads verkaufen wird. Auch die Erwartungen für das erste Quartal 2013 könnte Apple übertreffen. Genaue Zahlen nennt die Analystin nicht. Das Übertreffen der Erwartungen könnte künftig einen stützenden Effekt auf den Kurs der Apple-Aktie haben, welche sich seit dem Höchststand von über 700 Dollar Mitte September um fast 25% abgeschwächt hat.

Die Analystin geht des Weiteren davon aus, dass die Probleme bei der iPhone-Produktion nun der Vergangenheit angehören. Die Ausschussrate bei den In-Cell-Displays konnte demnach stark reduziert werden.

Von Patrick Bieri
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