Analyst: Apple verabschiedet sich bald von problematischer Butterfly-Tastatur

Vor mittlerweile vier Jahren führte Apple zuerst beim MacBook, danach sukzessive auch in den anderen Laptop-Reihen eine neue Tastatur ein. Statt auf den bewährten «Scheren»-Mechanismus setzte Apple bei seinen Notebook-Tastaturen fortan auf einen eigens entwickelten «Schmetterling»-Mechanimus. Dieser erlaubte dem Unternehmen die Tastatur besonders flach und damit auch die Laptops nochmals ein Spürchen kompakter zu bauen.

Apple versprach mit dem neuen Mechanismus ein «stabileres», «konstanteres» und «kontrolliertes» Tippen. Um die 40% dünner sind die Schmetterling-Tasten gegenüber den herkömmlichen Scheren-Tasten, wodurch sich auch ein kürzerer Anschlagweg ergibt – man braucht folglich weniger Kraft, wodurch reaktionsschneller getippt werden kann. Neben den Vorteilen zeigten sich aber mit der Zeit ernsthafte Probleme mit der neuen Tastatur. Diverse Nutzer berichteten schon bald von nicht mehr funktionierenden Tasten. Vereinzelte Tasten reagierten nicht mehr oder verkeilten sich. In der Folge musste Apple die Butterfly-Tastatur gleich mehrmals überarbeiten. In den neuesten MacBook-Pro-Modellen kommt mittlerweile eine vierte Generation dieser neuen Tastatur zum Einsatz.

Analyst Ming-Chi Kuo will nun erfahren haben, dass Apple noch in diesem Jahr die Butterfly wieder durch eine Tastatur ersetzen wird, die auf dem Scherenmechanismus basiert. Den Informationen des Analysten zufolge werde Apple diese neue Tastatur zuerst in neuen noch für dieses Jahr erwarteten MacBook-Air-Modellen und dann nächstes Jahr auch in neuen MacBook-Pro-Modellen verbauen.

Von Stefan Rechsteiner
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