Apple behebt WLAN-Lücke «KRACK» in Betaversionen

Die seit Anfang Woche bekannte Sicherheitslücke «KRACK» zwingt Hersteller aller Betriebssysteme zu Sicherheitsupdates. Durch die Schwachstelle in der WPA2-Verschlüsselung von WiFi-Netzwerken wird es Angreifern möglich, sich zwischen den Access Point und die drahtlosen Geräte des Benutzers zu mogeln und so einen Teil des Datenverkehrs auszulesen. Grundsätzlich ist jedes WLAN-fähgie Gerät betroffen – egal mit welchem Betriebssystem es ausgestattet ist. Sowohl für Windows, wie auch für Linux wurden bereits Sicherheitsupdates veröffentlicht.

Google und Apple haben in Statements zur Sicherheitslücke Stellung bezogen und arbeiten demnach beide intensiv an Updates. Der Mac-Hersteller hat gegenüber dem Tech-Journalisten Rene Richie bestätigt, dass die Sicherheitslücke in den aktuellen Betas zu iOS 11.1, watchOS 4.1, tvOS 11.1 und macOS 10.13.1 bereits behoben wurde. Auch seien AirPort-Stationen, wie Express, Extreme, und Time Capsule nicht von der Sicherheitslücke betroffen – auch wenn sie nur als Bridge zu anderen Netzwerken benutzt werden.

Von Thomas Meichtry
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