«Apple Business»: Apple bündelt Geräte-Management, E-Mail und mehr in neuer Plattform
Am 14. April geht mit «Apple Business» eine neue Plattform von Apple an den Start. Das neue «Apple Business» beerbt und bündelt bisherige Dienste wie «Apple Business Essentials», «Apple Business Connect» und «Apple Business Manager».
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Die neue Plattform «Apple Business» kann kostenlos genutzt werden und richtet sich an kleine bis mittlere Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden. Apple Business bündelt eine integrierte mobile Geräteverwaltung («MDM»), geschäftliche E-Mail- und Kalenderdienste mit Unterstützung für eigene Domains, Verzeichnisdienste sowie das Verwalten der eigenen Marke auf Apple-Diensten und -Angeboten wie «Apple Maps (Karten)», «Apple Wallet» und weiteres.
Die Geräteverwaltung (MDM) soll Unternehmen dabei helfen, «Mitarbeitergruppen, Geräteeinstellungen, Sicherheit und Apps mit Entwürfen einfach zu konfigurieren, um schnell starten zu können» – dafür ist kein dedizierter Verwaltungs-Apparat wie «Jamf Pro» oder Microsofts «Intune» mehr notwendig. Diese MDM war in den USA bereits als Abo innerhalb von «Apple Business Essentials» verfügbar. Jetzt wird sie kostenlos für alle angeboten – mit «neuen Entwürfen, mit denen sich Geräte einfach mit vorkonfigurierten Einstellungen und Apps einrichten lassen. Dies gewährleistet Konsistenz und Sicherheit und ermöglicht eine vollautomatische Implementierung für Mitarbeiter:innen, sodass neue Apple Produkte sofort einsatzbereit sind», so Apple.
Verwaltete Apple Accounts können dabei auch automatisch über «Google Workspace» oder Microsofts «Entra ID» – «und anderen» – erstellt werden. Dabei sollen die Unternehmensdaten sicher bleiben, während die Daten der Mitarbeitenden privat bleiben – dies «dank kryptografischer Trennung von beruflichen und privaten Daten auf den Geräten».
Für den «Business-Schutz» ist entweder «pro Gerät oder pro Account erhältlich ab 6.99 US-Dollar pro Monat» oder «ab 13.99 US-Dollar pro Monat pro Account für bis zu drei Geräte».
Die «vollständig integrierten E-Mail-, Kalender- und Verzeichnisdienste» können mit der eigenen Domain betrieben werden – diese kann extern eingebracht oder via Apple Business erworben werden.
Für die Hosting-Dienste wird der iCloud-Speicherplatz jedes Kontos angezapft. Jeder Apple-Account verfügt über 5 GB kostenlosen Speicherplatz – und gegen eine monatliche Gebühr kann der Speicherplatz pro Account auf bis zu 2 Terabyte erweitert werden.
Die Werkzeuge zum «Markenmanagement», die bisher via «Apple Business Connect» verfügbar waren, sind auch in Apple Business gebündelt. Über diese Tools lässt sich das eigene Markenprofil – der Markennamen, das Logo und sonstige wichtige Details – «einheitlich in Apple Karten, Wallet und anderen Funktionen und Apps verwalten». Dazu gehören auch «Standortkarten» mit Fotos, Öffnungszeiten etc. für Maps, Safari, Spotlight und weitere Services sowie «Showcases und benutzerdefinierte Aktionen». Ebenfalls zum Markenmanagement gehört die «Markenkommunikation» mit dem eigenen Branding in der «Mail»-App und in «iCloud Mail», bei Bestellungen in der Wallet-App oder bei Zahlungen via «Tap to Pay» auf dem iPhone.
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