Apple lockert Geheimhaltungsvertrag für OS-X- und iOS-8-Beta-Tester

Apple hat den Geheimhaltungsvertrag, der für OS-X- und iOS-Beta-Tester gilt etwas gelockert. Statt den sehr restriktiven Bestimmungen, bei denen die testenden Entwickler sich nicht über die neuen Technologien äussern dürfen, können sich Entwickler nun zumindest über die neuen Technologien unterhalten.

Stefan Rechsteiner

Mit der Veröffentlichung der ersten Vorabversionen von OS X 10.10 «Yosemite» und iOS 8 hat Apple auch den Geheimhaltungsvertrag (Non-Disclosure Agreement; NDA) angepasst. Entwickler, die Beta-Versionen von Apple-Programmen testen und nutzen wollen, müssen dem NDA zustimmen. Bisher war es Entwicklern strickte untersagt, sich über die neuen Entwicklungen zu äussern oder Informationen über diese mit anderen zu Teilen oder gar zu veröffentlichen. Dies, obschon die neuen Technologien teils auch von Apple selbst bereits öffentlich gezeigt wurden.
Neu dürfen Entwickler zumindest über die von Apple während der WWDC gezeigten Technologien und Funktionen öffentlich diskutieren.

Further, Apple agrees that You will not be bound by the foregoing confidentiality terms with regard to technical information about pre-release Apple Software and services disclosed by Apple at WWDC (Apple’s Worldwide Developers Conference), except that You may not post screen shots, write public reviews or redistribute any pre-release Apple Software or services.
Neuer Text im Absatz 10.1 «Information Deemed Apple Confidention» von Apples Beta-NDA

Die neue Bestimmung lockert den bisher so restriktiven Vertrag also dahingehend, dass sich Entwickler nun über die während der WWDC gezeigten Neuheiten öffentlich äussern und darüber diskutieren dürfen.

Nach wie vor ist es aber untersagt Bildschirmfotografien von oder Testberichte zu den neuen Systemen, Programmen und Diensten zu veröffentlichen. Ausserdem dürfen die Vorabversionen von den Entwicklern weiterhin nicht an andere Personen weitergegeben werden.