Apple unterbindet Sideloading von iOS-Apps auf M1-Macs

Mit einer serverseitigen Änderung stoppt Apple neuerdings sogenanntes «Sideloading» von iOS-Apps auf mit M1-Chips ausgestatteten Mac-Modellen.

Die mit Apple-eigenen Chips ausgestatteten Macs sind in der Lage, iOS- und iPadOS-Apps nativ auszuführen. Entsprechende Titel können über den Mac App Store gefunden, geladen und installiert werden.

Entwicklern steht es indes frei, ihre iPhone- oder iPad-Apps nicht im App Store des Mac zur Verfügung zu stellen – dies macht beispielsweise Sinn, wenn das Programm explizit nur auf dem iPhone oder nur auf dem iPad genutzt werden kann und deshalb auf dem Mac keine Funktionalität bietet – oder wenn es von diesem Titel bereits eine App für den Mac gibt.

Eine iPadOS-/iOS-App, die vom Entwickler für den Mac App Store gesperrt wurde, konnte bisher aber über einen Umweg mit einem iPad oder iPhone trotzdem auf dem Mac installiert werden. Dazu musste man einfach die IPA-Datei der gewünschten App vom iPhone oder iPad mit einem Programm wie «iMazing» auf den Mac kopieren – und dann ausführen.

Mit der neuen serverseitigen Änderung lassen sich unter dem aktuellen macOS 11.1 und auch dem kommenden 11.2 nur noch Apps ausführen, die von den App-Entwicklern explizit dafür freigeschalten wurden. Wer es trotzdem versucht, erhält eine Fehlermeldung, dass die Anwendung nicht installiert werden könne, da «der Entwickler es nicht beabsichtigt» habe, dass sie «auf dieser Plattform läuft».

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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