Apples Schieferplatte: kommt nun doch das «iSlate»? (CH-Update)

Bereits Ende Oktober ging dank dem New-York-Times-Chefredaktor das Gerücht umher, das viel-spekulierte Apple-Tablet könnte «Slate» genannt werden. Nun hat MacRumors entdeckt, dass die Domain islate.com tatsächlich Apple gehören könnte. MacRumors bestätigt dies, in dem die Gerüchteseite einen alten Whois-Eintrag aus 2007 ausgraben konnte, dieser nämlich nennt Apple kurz als Inhaber der Domain. Kurz darauf - und auch heute noch - wird jedoch wieder MarkMonitor.com als Verwalter gelistet, genau gleich wie für einige andere Country-Top-Level-Domains für «islate».
«iSlate» ist übrigens unter anderem zudem beim US-Patentamt als Markennamen für Computer-Hardware (u.a. für «Tablet») eingetragen - für eine Firma namens «Slate Computing» aus Trinidad und Tobago. Interessant dabei ist, das diese Firma im selben Gebäude niedergelassen ist, wie Apples Tarnfirma «Ocean Telecom Services», welche anno dazumal den Markennamen «iPhone» sichern wollte.
«Slate Computing» hat derzeit ausserdem ein Markennamen-Antrag am laufen, der sich auf «Magic Slate» bezieht.
Wie MacRumors ebenfalls herausfand, wurde der Markenschutz-Verlängerungsantrag zu «iSlate» von einer gewissen Regina Porter unterzeichnet - laut MacRumors eine Trademark-Spezialistin von Apple…

Nach all diesen neuen Indizien über Weihnachten und dem ‘Versprecher’(?) von Bill Keller (NYTimes-Chefredaktor) dürfte zumindest der Name des sagen-umwogenen Apple-Tablets gelüftet sein. Schlussendlich stellt sich aber weiterhin die Frage: Wann und wie Apples nächster Wurf auf den Markt kommen wird.

Update 11:25 Uhr
Unser Leser «MacMacken» macht uns in den Kommentaren dieses Artikel auf einen Beitrag auf seinem Blog aufmerksam: Die «Slate Computing» hat auch in der Schweiz die Markennamen «iSlate» und «Magic Slate» eintragen lassen - jedoch mit ihrer US-Niederlassung. Bei beiden Registereintragungen wurde Slate Computing vom Zürcher Büro von «Baker & McKenzie» unterstützt. «Baker & McKenzie» ist in der Schweiz auch für zahlreiche Apple-Marken verantwortlich (u.a. Macintosh, iPhone, App Store und Mac).

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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