Apples Video-Codec «ProRes» gewinnt Emmy für Ingenieure

Apple hat letzte Woche einen Ingenieurs-Emmy erhalten. Während der virtuellen Verleihung der «Primetime Engineering Emmy Awards» wurde der Mac-Hersteller für die Entwicklung des «ProRes»-Video-Codecs ausgezeichnet.

Der 2007 eingeführte Codec sei mittlerweile in der digitalen Fernseh- und Film-Produktion omnipräsent, so die Television Akademie. Die Preisvergabe wird damit begründet, dass der Codec es Filmemachern erlaubt, Aufnahmen direkt und ohne Transcoding und nur mit sehr geringen Qualitäts-Einbussen zu bearbeiten – was viel Aufwand und Zeit spart. Das ist insbesondere bei der TV-Produktion entscheidend, wo der Weg von der Aufnahme zum Editing sehr kurz sein muss.

Der Engineering-Emmy für ProRes ist bereits Apples fünfte solche Auszeichnung. Erstmals gewann Apple 2001 für die Schnittstelle FireWire einen Ingenieurs-Emmy. 2002 erhielt Apple einen solchen Preis für Final Cut Pro, 2010 für Final Cut Studio und zuletzt 2011 für das iPad.

Engineering Emmy != Engineering Emmy

Der Award ist nicht zu verwechseln mit dem «Technology & Engineering Emmy Award», welcher von der «National Academy of Television Arts and Sciences», kurz NATAS, verliehen wird – der Schwester-Organisation der «Television Academy». Auch bei den Technology & Engineering Emmy Awards hat Apple bereits mehrmals eine Auszeichnung erhalten – unter anderem für Apple TV, für Final Cut Pro und für spezifische Technologien aus dem Bereich Streaming und TV-Produktion.

Aufzeichnung der 72. «Engineering Emmy Awards» – ab Minute 13 die Verleihung des Preises an Apples «ProRes»-Team (Television Academy)

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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