Chipmangel: «Spürbare» Preiserhöhungen bei Apple-Produkten möglich

Wie Nikkei Asia berichtet, muss Apple wohl bald mehr für die Chips in seinen Geräten bezahlen. Der Mac-Hersteller könnte die steigenden Kosten möglicherweise an seine Kunden abwälzen, heisst es im Bericht weiter.

Apple betraf die globale Chip-Knappheit bisher weniger als die Konkurrenz. Verschiedenen Berichten zufolge war Apple dank seiner grosszügigen Vorplanung und Marktmacht bisher zu guten Teilen vom Chipmangel verschont geblieben. Nun dürfte die Krise auch das wertvollste Unternehmen der Welt einholen.

Um der allgemeinen Inflation in der Branche durch die weltweite Verknappung des Chip-Angebots zu begegnen, soll Apples hauptsächlicher Chip-Lieferant TSMC kurz davor sein, seine Preise zu erhöhen. Wie es aus Fernost heisst, sollen die geplanten Preiserhöhungen die grössten von TSMC sein seit einem Jahrzehnt. Bereits im nächsten Jahr sollen die Preiserhöhungen dann beim Gerätehersteller oder eben beim Kunden ankommen, so Nikkei Asia.

Die Auswirkungen auf die Verkaufspreise von Geräten wie Smartphones und Computer sollen «spürbar» sein. Es wird spekuliert, dass die Unterhaltungselektronik-Hersteller vor allem bei den High-End-Modellen höhere Preise durchsetzen werden. So sollen die Auswirkungen der höheren Komponenten-Kosten auf Geräte der Mittel- und der Einstiegsklasse auszugleichen werden.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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