Drosselung älterer iPhone-Modelle: Nun auch Ermittlungen gegen Apple in den USA

Aufgrund der mit iOS-Updates intransparent von Apple eingeführten Leistungs-Drosselung bei Spitzenlasten von älteren iPhone-Geräten mit angeschlagenem Akkus wird nun auch im Heimatland USA gegen den Mac-Hersteller ermittelt.

Das US-Justizministerium («Department of Justice», kurz DOJ) und die US-Börsenaufsicht («Securities and Exchange Commission», kurz SEC) haben eine Untersuchung gegen Apple eingeleitet um herauszufinden, ob das Unternehmen womöglich gegen im US-Börsenrecht festgehaltene Disclosure-Auflagen verstossen hat. Es geht daraum, ob Apple die Öffentlichkeit zu spät über die Leistungsdrosselung informiert und damit auch Investoren über die Leistungsfähigkeit älterer iPhone-Modelle getäuscht haben soll. Eine Apple-Sprecherin hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Ähnliche Untersuchungen gibt es auch in Frankreich und in Italien – die Behörden prüfen dort, ob es sich bei Apples Massnahmen um «geplante Obsoleszenz» handelt.

Von Stefan Rechsteiner
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