Erste HomeKit-Produkte kommen bald auf den Markt

Mit iOS 8 hat Apple unter anderem die Plattform «HomeKit» vorgestellt: Mit dieser Technologie sollen in Zukunft Haushaltsprodukte über das iOS-Gerät gesteuert werden. Bislang ist noch kein Gerät auf den Markt gekommen, welches mit HomeKit kompatibel ist. Dies wird sich allerdings bald ändern.

Patrick Bieri

Zubehör-Hersteller können ab sofort ihre HomeKit-Produkte bei Apple zur Zertifizierung einreichen, wie Vertreter aus der Zubehör-Industrie berichten. Diese Prüfung gilt als einer der letzten Schritte auf dem Weg zur Marktreife eines Zubehör-Produkts.

Diese Zertifizierung wird im Rahmen des MFi-Programms («Made for iPhone») durchgeführt. Apple prüft dabei, ob die Produkte den Spezifikationen entsprechen, mit den Apple-Geräten kompatibel sind und ob sie sich leicht konfigurieren lassen.

Je nachdem, wie schnell die Zertifizierung voranschreitet, dürften schon bald die ersten zertifizierten HomeKit-Produkte auf den Markt kommen. Unklar ist, ob dies noch vor Weihnachten der Fall sein wird.

HomeKit: Haushalt per iPhone steuern

Apples HomeKit-Spezifikationen werden es in Zukunft erlauben, Haushaltsprodukte über Bluetooth und WiFi zu steuern. Apples HomeKit-Protokoll stellt verschiedene Profile zur Verfügung, auf welche die Zubehör-Hersteller ihre Produkte abstimmen können: Apple hat unter anderem Profile für Garagentore, Lampen, Thermometer und weitere Produkte programmiert. In Zukunft dürfen auch noch weitere Produkt-Kategorien unterstützt werden.

MFi: Apple-Zertifizierung für Zubehörhersteller

Die Zubehör-Hersteller müssen ihre HomeKit-Produkte im Rahmen des MFi-Programms zertifizieren lassen. Beim MFi-Programm handelt es sich um eine Zertifizierung, mit welcher die Hersteller die Kompatibilität ihrer Zubehör-Produkte mit den iOS-Geräten bescheinigen lassen.

Des Weiteren können die Hersteller je nach Technologie auch die von Apple geschützten Bezeichnungen in der Bewerbung ihrer Produkte nutzen. Um Mitglied des Programms werden zu können, müssen sich die Hersteller jedoch streng an die von Apple aufgestellten Richtlinien halten.

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