Exclusive: iPod shuffle Review & Photos

Am 15.02.04 war es endlich so weit, um ca. 14 Uhr am Nachmittag klingelte der freundliche TNT Mann an meiner Türe und übergab mir ein kleines, braunes Paket aus Karton. Es ging natürlich nur wenige Sekunden, bis das Paket aufgerissen war, und meine Verwunderung war schon sehr gross, denn die Verpackung des iPod Shuffle ist noch um einiges kleiner als ich sie mir vorgestellt hatte. Dann ging es ans Auspacken des iPod Shuffle…

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... der iPod ist in der Mitte, neben dran jeweils das Lanyard und die Kopfhörer. Hinten in der Verpackung hat es noch die üblichen Bedienungsanleitungen, sowie eine kleine Karte mit den wichtigsten Bedienungshilfen, das ist ganz praktisch. Dann noch eine CD mit dem Treiber und iTunes, zwei Päckchen Earpads und natürlich die obligaten Apple Sticker.

Endlich hatte ich dann meinen iPod shuffle in der Hand, ich hatte mich für die 1 GB Version entschieden, was man an der Aufschrift auf dem USB Stecker erkennen kann. Als erster fiel mir auf, das sowohl die Abdeckkappe des USB Stecker als auch das Lanyard sehr gut am iPod halten. Dies wurde durch einen interessanten Kugelmechanismus verwirklicht. (Einen Blick in die Kappe hinein, und es ist klar was ich meine). So ist also das Risiko dass man die Kappe oder gar den Shuffle verliert sehr klein.

Bei den Kopfhörern fiel mir auf, dass eine kleine Brücke zwischen den dünnen Kabeln eingebaut wurde, die es ermöglicht, diese Kabel ein wenig satter anzuziehen.

So, nachdem ich die CD eingelegt habe und die Software installiert hatte, ging ich dann daran den Shuffle an mein PowerBook G4 (älteres Modell - ‘Titanium’) anzuschliessen. Dabei wird ein USB Port belegt, der andere USB Port kann dann allerdings nicht mehr benutzt werden, da er vom Shuffle ein wenig verdeckt wird. Dies ist für mich allerdings gar nicht schlimm, da ich keine andren USB Geräte an mein PowerBook angeschlossen habe.

Nach dem Anschliessen startete iTunes automatisch, so wie wir es auch vom iPod sonst gewöhnt sind. Als erstes musste ich dann meinem Shuffle einen Namen geben, dann konnte es schon losgehen. Natürlich habe ich die “Autofill” Funktion genutzt. Dabei kann man ähnlich wie bei “Party Shuffle” entweder die Bibliothek oder eine Playlist auswählen, von welcher dann die Songs entweder in Reihenfolge oder zufällig auf den Shuffle geladen werden. Ich habe zunächst das ganze Gigabyte für Musik reserviert, um herauszufinden wie viele Songs denn wohl auf den Shuffle passen. Dazu muss ich noch sagen dass bei mir die meisten Songs über 4 Minuten gehen, und alle in hoher Qualität kodiert sind. So habe ich Anfangs 218 Songs auf den Shuffle gekriegt. Als ich eine andere Playlist mit kürzeren Songs ausgewählt habe waren es sogar 257. Die Angabe von Apple mit 240 Songs stimmt also mehr oder weniger.

Danach habe ich natürlich sofort ausprobiert, wie die Songs denn auf dem Shuffle tönen. Die Qualität ist erstklassig, ganz so wie man es von einem iPod erwarten darf. Kein Rauschen, keine Störgeräusche, gar nichts, nur klare Musik, echt super. Dann bin ich durch die ganze Playlist gezappt, um herauszufinden wie denn die Skip Funktion ist. Kurz nach dem drücken der Vorwärtstaste kommt auch schon der nächste Song, die Verzögerung ist nur minimal.

Zur Bedienung gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, sie ist einfach, intuitiv und funktionell, so wie eigentlich immer bei Apple. Die Tasten brauchen kaum eine Erklärung, und die Signale der kleinen Leuchtdiode am oberen Rand sind sehr einfach und schnell zu erlernen.

Das Gerät selber macht einen sehr robusten Eindruck. Es ist um einiges kleiner und leichter als ich mir vorgestellt hatte, und sieht in Realität viel besser aus als auf den Fotos. Die Verarbeitung ist sehr gut, Gerückte über das schlecht funktionierende oder schlecht verarbeitete Tastenfeld kann ich überhaupt nicht bestätigen. Die Tasten funktionieren gut, und der Druckpunkt ist gut zu spüren. Einziger kleines Manko (wenn man das überhaupt so nennen kann) ist, dass wenn die Abdeckkappe entfernt ist, sind die unteren Kanten des Shuffle relativ scharf, vor allem den Ecken.

Sonst bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen, kleinen Begleiter. Die Akkulaufzeit ist Spitze, und geht mit ca. 14 Stunden bei mir um einiges über die angegebene Zeit von Apple hinaus.

Allerdings gibt es da schon noch einen gewaltigen Nachteil:
Seit meine Freundin den Shuffle gesehen hat, muss ich dem Ding immer nachrennen, damit ich es auch mal benutzen kann… *grmbl*.... also besser gleich 2 davon kaufen ;-)

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Von DWS
Veröffentlicht am

4 Kommentare

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