Hat Apple die Ladematte «AirPower» eingestellt?

Apple stehe bei der Ladematte «AirPower» vor nicht überwindbaren technischen Problemen. Die vor einem Jahr vorgestellte aber bisher nie auf dem Markt erschienene Matte für induktives Laden von bis zu drei Geräte gleichzeitig, könnte sogar eingestampft werden: Bei den bisherigen Prototypen sollen sich die Spulen im Gerät zu sehr erhitzen, berichtet Blogger Sonny Dickson unter Berufung auf «mit der Sache vertrauten Personen». Auch Probleme gäbe es mit der Kommunikation zwischen den auf der Matte liegenden Geräten. Wie Apple es vor einem Jahr gezeigt hatte, hätte auf einem auf der Matte platzierten iPhone abgelesen werden können, wie weit die anderen Geräte wie das Ladecase der AirPods oder eine Apple Watch bereits aufgeladen sind. Auch hier komme es bislang zu unzuverlässigen Resultaten. Obendrein sollen Interferenzen die Kapazitäten der einzelnen Spulen beeinflussen und auch bei der Produktion gäbe es Schwierigkeiten.

Erst letzte Woche wurden auf der Webseite von Apple fast gänzliche Hinweise auf das Produkt entfernt.

Mit AirPower hatte sich Apple vor einem Jahr ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Anders als normale Ladematten soll mit jener von Apple simultanes Aufladen von mehreren Geräten möglich sein. Das Unternehmen plant mit AirPower den Qi-Standard zu erweitern und die Errungenschaften auch in den Standard zurückfliessen zu lassen. Neben den aktuellen Smartphone- und Apple-Watch-Modellen soll auch ein ebenfalls vor einem Jahr angekündigtes, bisher aber ebenfalls noch nicht verfügbares induktives Ladecase für die kabellosen Kopfhörer AirPods mit der Matte kompatibel sein.

Von Stefan Rechsteiner
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