iMac und 14-Zoll-MacBook-Pro mit «M6»-Chip aktualisiert
Apples «aufregende Woche» geht weiter: Nach dem neuen iPad mini und den Software-Updates für alle Plattformen gestern hat Apple heute den iMac und das 14-Zoll-MacBook-Pro aktualisiert – beide werden neu vom «M6»-Chip angetrieben. Der iMac überspringt damit die M5-Generation, das kleine MacBook Pro erhält mit dem Upgrade neu Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Vorbestellt werden können die beiden Geräte ab morgen Mittwoch, in den Handel kommen sie am 6. November.
Apple-Marketingchef Greg Joswiak hatte eine «aufregende Woche» angekündigt. Gestern machten das neue iPad mini mit OLED-Display sowie die Updates auf Version 27.2 für alle Plattformen den Auftakt. Heute folgen – wie in der Gerüchteküche im Vorfeld erwartet – der iMac und das Einstiegsmodell des 14-Zoll-MacBook-Pro, beide neu mit dem Apple Silicon «M6».
iMac: M5 übersprungen
Beim iMac springt Apple direkt vom bisherigen M4 zum M6. Wie Apple in einer Pressemitteilung mitteilt, bietet der Chip im iMac bis zu 12 CPU- und bis zu 12 GPU-Kerne – je zwei mehr als bisher –, mit einem «Neural Accelerator» in jedem GPU-Kern. Gegenüber dem M4 soll der neue iMac eine bis zu doppelt so schnelle Grafikleistung und eine bis zu fünfmal schnellere On-Device-KI-Performance liefern. Die Speicherbandbreite beträgt laut Apple bis zu 170 GB/s, die SSD soll bis zu doppelt so schnell lesen und schreiben wie bisher.
Neu unterstützt der iMac die neuen Funk-Standards Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Der im Netzteil integrierte Ethernet-Anschluss bietet neu 2.5 Gigabit statt wie bisher 1 Gigabit – allerdings nur bei den leistungsfähigeren Modellen mit 12-Core-CPU und -GPU. Diesen vorbehalten sind auch vier Thunderbolt-4-Anschlüsse, die Option auf Nanotexturglas sowie standardmässig die Mitlieferung eines Magic Keyboard mit Touch ID.
Am Design ändert sich wenig: Weiterhin gibt es das 24-Zoll-4.5K-Retina-Display, die 12-Megapixel-Kamera mit «Center Stage» und «Desk View (Schreibtischansicht)» sowie sieben Farben – «Blue (Blau)», «Green (Grün)», «Pink», «Yellow (Gelb)», «Purple (Violett)», «Orange» und «Silver (Silber)». Apple bezeichnet den iMac in der Mitteilung einmal mehr als «weltweit besten All-in-One-Computer».
Der neue iMac mit 10-Core-CPU und -GPU kostet ab 1499 Schweizer Franken resp. 1799 Euro oder 1499 US-Dollar. Das Modell mit 12-Core-CPU und -GPU ist ab CHF 1699.– resp. 1999 € oder 1699 USD erhältlich.
14-Zoll MacBook Pro: Mehr Kerne und Wi-Fi 7
Auch das 14-Zoll-Einstiegsmodell des MacBook Pro erhält den M6 – hier mit 12 CPU- und 12 GPU-Kernen (bisher je 10). Gegenüber dem Vorgänger mit M5 verspricht Apple eine bis zu 30 Prozent schnellere Grafik, eine bis zu 25 Prozent schnellere On-Device-KI sowie eine bis zu 1.9-mal schnellere «Neural Engine» (NPU). Standardmässig gibt es 16 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher, optional bis zu 32 GB.
Die Batterielaufzeit gibt Apple mit bis zu 24 Stunden an – die «längste Laufzeit, die ein Mac je hatte». Bis zu 24 Stunden versprach der Mac-Hersteller indes bereits beim letzten MacBook Pro mit M5. Mit einem 96-Watt-Netzteil soll sich der Akku in 30 Minuten zu 50 Prozent laden lassen.
Neu unterstützt auch das MacBook Pro die neuen Funk-Standards Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Augenscheinlich unverändert bleiben das «Liquid Retina XDR»-Display mit bis zu 1600 Nits HDR-Spitzenhelligkeit (optional mit Nanotexturglas), die Anschlüsse sowie die beiden Farben «Space Black (Space Schwarz)» und «Silver (Silber)».
Das neue 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6 kostet ab 1899 Schweizer Franken resp. 2299 Euro oder 1999 US-Dollar.
Verfügbarkeit
Beide Geräte können ab dem morgigen Mittwoch, 28. Oktober, bestellt werden und sind ab Freitag kommende Woche, 6. November, im Handel erhältlich.
Ihren Höhepunkt dürfte die Apple-Woche morgen Mittwoch ab 18 Uhr mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit dem «Pro and tell»-Event in Los Angeles finden: Gerüchten zufolge werden dort überarbeitete MacBook Pro mit OLED-Display und Dynamic Island erwartet – möglicherweise auch mit Touchscreen.
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