Investoren: Apple soll etwas gegen Smartphone-Sucht bei Kindern machen

Am Wochende wurde bekannt, dass zwei Apple-Investoren das Unternehmen aufgefordert haben, für Eltern eine Software zu entwickeln, mit der sie Kindern die Nutzungsdauer eines Smartphones beschränken können. Weiter soll Apple untersuchen lassen, wie sich eine übermässige Nutzung eines Smartphones auf die Psyche auswirkt. Bei den beiden Grossaktionären handelt es sich um den Hedgefonds Jana Partners und den kalifornischen Pensionsfond für Lehrer CalSTRS. Beide Fonds sind laut ihren Managern besorgt, dass sich aus dem Thema negative Auswirkungen auf den Aktienkurs des Mac-Herstellers ergeben könnten, wenn es nicht angegangen werde. Zusammen verfügen die beiden Investoren über Apple-Optionen im Wert von etwa zwei Milliarden US-Dollar.

Apple hat gestern Montag dazu Stellung genommen. Bereits 2008 habe man Inhalts- und System-Verwaltungs-Möglichkeiten in das iPhone-Betriebssystem integriert, mit welchen insbesondere Eltern die Nutzung der Geräte durch ihre Sprösslinge kontrollieren und einschränken können. Dem Unternehmen zufolge seien bereits weitere solche Möglichkeiten in der Pipeline für künftige iOS-Updates. Apple bezieht sich dabei auf die «Parental Controlls» bzw. «Einschränkungen», welche in den iOS-Einstellungen zu finden sind, sowie auf die erweiterten Inhalts-Beschränkungen, die es auch in iTunes gibt.

Von Stefan Rechsteiner
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