iPads sollen in türkischen Schulen eingesetzt werden

Apples «Vice President of Education» John Couch sowie andere Apple-Manager haben sich in der vergangenen Woche mit dem türkischen Präsidenten Abdullah Gül getroffen, um über den Verkauf von bis zu 15 Millionen iPads zu verhandeln. Diese iPads sollen gemäss den Plänen später an die türkischen Schüler abgegeben werden. Der Kauf der iPads wäre Bestandteil einer landesweiten Bildungsoffensive, welcher sich die Türkei verschrieben hat. Bei Vertragsschluss hätte der Verkauf einen Gesamtwert von 4.5 Milliarden Dollar. Apple soll während den Verhandlungen auf einen möglichst schnellen Vertragsschluss gedrängt haben. Wie aus Verhandlungskreisen berichtet wird, wurde jedoch bisher noch kein Vertrag unterzeichnet.

Ebenfalls Teil der Gespräche soll das fehlerhafte Tastatur-Layout von Apples türkischen Tastaturen sein. Einige Tasten sollen an der falschen Stelle positioniert sein, wie aus Verhandlungskreisen bekannt wurde. Es dürfte für Apple kein Problem darstellen, in einem ersten Schritt die virtuelle Tastatur bei iOS entsprechend anzupassen.

Bild des Gesprächs zwischen Abdullah Gül und John Couch

Von Patrick Bieri
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