Neue Apps aus der macprime-Community #1
In diesem Format präsentieren wir neue oder kürzlich aktualisierte Indie-Apps für Apples Plattformen aus unserer Community.
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Inhaltsverzeichnis
Wetter-App «Spectrum»
Ordnung für die Fotos-Mediathek: «Pic Mind»
Binäres Logikrätsel «XOXO»
Wecker-Planer: «VariAlarm»
Ferienwohnung organisieren: «Casana»
Wetter-App «Spectrum»
Simon Storz aus Zürich hat mit «Spectrum» eine neue iOS-Wetter-App lanciert. Die App kann kostenlos genutzt werden, in einem Abo-Modell sind zusätzliche «Premium»-Funktionen verfügbar.
Die Idee hinter der App beschreibt Simon wie folgt: «Wetterprognosen nicht mit möglichst vielen Daten darzustellen, sondern sie visuell zu vereinfachen». Statt mit Tabellen und Karten zeigt Spectrum die kommende Woche als farbcodierte Balken, mithilfe dieser soll «die Wetterlage in wenigen Sekunden erfasst werden» können. Die App richte sich an Nutzende, «die Wert auf Klarheit, Design und eine reduzierte Darstellung legen», so Simon. Spectrum bietet auch Widgets für den Homescreen und eine Apple-Watch-Integration (via Premium-Abo).
Ordnung für die Fotos-Mediathek: «Pic Mind»
Florian Burkhardt aus dem deutschen Aichach hat kürzlich eine eigene App namens «Pic Mind» veröffentlicht. Die App kann kostenlos genutzt werden, in einem Abo-Modell «Pic Mind Pro» sind zusätzliche Funktionen verfügbar.
Wie Florian erklärt, sei der Kerngedanke der App, «dass Menschen alles speichern, aber nicht mehr in der Camera Roll wiederfinden»; es versinke stattdessen alles «im Nirgendwo»; als Lösung für dieses Problem habe er Pic Mind entwickelt – mit der App lassen sich Bilder schnell in «smarten Boards» speichern, die App generiere zudem passend zum Abgebildeten beschreibende Titel mittels künstlicher Intelligenz und die App entferne ausserdem Hintergründe automatisch. Über eine Erweiterung können zudem Bilder, «die im Netz gefunden werden», mit einem Klick direkt in die App in ein Board gespeichert werden.
Binäres Logikrätsel «XOXO»
Sandro Pennisi aus Lyss hat mit «XOXO» eine weitere App unter seinem Banner «noidentity» herausgegeben. Die Spiel-App ist kostenlos.
«Perfekt für Fans von Logikrätseln und Denksportaufgaben» – so beschreibt Sandro seinen neuesten Wurf. Das Prinzip hinter der Game-App ist einfach: «Fülle das Raster mithilfe von Logik und einfachen Regeln aus. Halte das Gleichgewicht zwischen ‹X› und ‹O›, vermeide Dreierreihen in Zeilen oder Spalten und sorge dafür, dass jede Zeile und jede Spalte einzigartig ist.» Das Spiel ist «leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern».
Wecker-Planer: «VariAlarm»
Nhat Le aus Vietnam hat vor Kurzem seine App «VariAlarm» spezifisch für die Schweiz optimiert und komplett in Deutsch und Französisch lokalisiert. Die App kann kostenlos genutzt werden, in einem Abo-Modell «VariAlarm Pro» können unbegrenzte Vorlagen und Automationen genutzt werden.
Die iOS-App «VariAlarm» löse «das Problem ständiger Wecker-Anpassungen durch flexible Wochen-Vorlagen», so Nhat: «VariAlarm ersetzt das allabendliche manuelle Einstellen von Weckern durch leistungsstarke, wiederverwendbare Vorlagen». Egal «ob normaler Arbeitstag, Fitnesstraining oder ein entspanntes Wochenende», VariAlarm passe «den gesamten Zeitplan in Sekundenschnelle an». Wecker können etwa basierend auf Kalenderereignissen über iOS-Kurzbefehle gesteuert werden: «Wenn sich ein Termin am Morgen verschiebt, passt sich der Wecker automatisch an». Mit Vorlagen lassen sich mehrere Alarme stellen – etwa «6:30 (Leise), 6:45 (Crescendo) und 7:00 (Laut)». VariAlarm sei «besonders für Pendler oder Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten hilfreich», so Nhat.
Ferienwohnung organisieren: «Casana»
Elia Ritzmann aus Zürich hat kürzlich mit «Casana» seine erste iPhone-App veröffentlicht. Die App kann kostenlos genutzt werden, in einem Abo-Modell «Casana Plus» kann sie mit unbegrenzten Orten und Personen eingesetzt werden.
Zur Entstehung von «Casana» erzählt uns Elia: «Letztes Jahr wollte ich mit meiner Freundin ins Ferienhaus meiner Grosseltern in die Walliser Berge fahren. Datum gesucht, angerufen, Wohnung besetzt. Neues Datum gefunden, diesmal klappt es. Beim Packen dann die Frage: Hat es dort einen Föhn, oder müssen wir einen mitnehmen? Vor Ort das Nächste: Kann das Wasser aus dem Hahn getrunken werden? Anrufen – und niemand nimmt ab. Und bei der Abreise hatten meine Grosseltern die Sorge, ob wir auch wirklich alle Fenster-Läden geschlossen und den Haushaltsstrom ausgemacht haben.» Elia frage sich, «Für dieses ständige Nachfragen muss es doch eine Lösung geben!» Dutzende Plattformen gäbe es bereits, auf denen Ferienhäuser gegen Bezahlung an Fremde vermietet werden können – «aber das wollen wir nicht», so Elia. «Wir wollen das Ferienhaus einfach mit Bekannten und Freunden teilen.» Aus diesen Überlegungen heraus entstand Casana. Die anfangs Jahr lancierte App löse «genau diese Alltagsprobleme: Einen Ort mit der Familie teilen, Aufenthalte planen und diese von den Besitzenden bestätigen lassen, so gibt es keine Doppelbuchungen mehr». In einem Kalender sehen alle auf einen Blick, wer wann in der Ferienwohnung ist. Auch Fragen wie «Hat es WLAN?» oder «Kann das Wasser getrunken werden?» können direkt in der App beantwortet werden; ebenso sollen Ankunfts- und Abreise-Checklisten mit Benachrichtigungen dafür sorgen, dass nichts vergessen geht – «weder das Stosslüften bei der Ankunft noch die geschlossenen Läden bei der Abreise». Elia weist darauf hin, dass Casana explizit «kein Vermietungstool» sei, sondern «bewusst für den privaten Gebrauch unter Familie und Freunden gedacht» sei. Eine Version für iPadOS sei in Umsetzung – ebenso eine für «Android», so Elia weiter.
Und deine App?
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