Neuer RCS-Standard ermöglicht verschlüsselte iPhone-Android-Kommunikation
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Vergangenen Herbst machte die «GSM Association» (kurz «GSMA») bekannt, dass sie an der Implementierung einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für via RCS ausgetauschte Mitteilungen arbeitet. Ein konkreter Zeitplan für die Implementierung der Verschlüsselung nannte die Industrievereinigung, die unter anderem für die Entwicklung des RCS-Standards verantwortlich ist, damals keinen. Jetzt, ein halbes Jahr später, hat die GSMA eine aktualisierte Version der RCS-Universal-Profile-Spezifikation veröffentlicht. Dieser neueste RCS-Standard unterstützt E2EE auf der Grundlage des «Messaging Layer Security»-Protokolls (kurz MLS). Damit soll erstmals eine interoperable RCS-Verschlüsselung zwischen verschiedenen Plattformanbietern wie iOS und Android ermöglicht werden.
Gemäss der GSMA wurde der neue RCS-Standard in Zusammenarbeit mit «Mobilfunkanbietern, Geräteherstellern und Technologie-Unternehmen» entwickelt, darunter auch Apple.
Gegenüber verschiedenen Medien haben sowohl Apple als auch Google angekündigt, den neuen RCS-Standard möglichst bald unterstützen zu wollen. Konkret soll «in zukünftigen Software-Updates» von iOS, iPadOS, macOS und watchOS Unterstützung für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von RCS-Nachrichten eingeführt werden. Auch Google, welches schon länger eine proprietäre Verschlüsselung für RCS via die eigene «Messages»-App anbot, will den neuen Standard «so schnell wie möglich auf plattformübergreifende RCS-Nachrichten implementieren und ausweiten».
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Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am
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