Neues Samsung-Smartphone mit eindrücklichem «Privacy Display»

«Galaxy S26 Ultra» mit neuer Privatsphäre-Funktion

Gestern Abend hat Samsung die neueste Generation seiner Flagship-Smartphones der «Galaxy S»-Reihe vorgestellt. Die «Galaxy S26»-Familie orientiert sich grösstenteils an den Vorgängern mit kleinen Änderungen wie Alu- statt Titan-Gehäuse, einem Speedbump, etwas besseren Kameras, mehr Speicherplatz und teureren Kaufpreisen sowie neuen AI-Software-Funktionen. Eine wirklich grosse Neuerung gibt es derweil beim «Ultra»-Modell – und die hat es in sich. Wie im Vorfeld bereits durch diverse Gerüchte erwartet wurde, hat Samsung eine neue Display-Technologie namens «Privacy Display» vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Privatsphäre-Einstellung, mit welcher der maximale Betrachtungswinkel des Displays hardwareseitig eingeschränkt werden kann. Was viele Nutzende bisher mit einer speziellen Folie auf dem Bildschirm bewerkstelligen, was jedoch die Qualität und Farbechtheit der Display-Ausgabe verfälscht, funktioniert mit «Privacy Display» neu «auf Pixel-Ebene».

Werbung zum «Privacy Display» des «Samsung Galaxy S26 Ultra» (Samsung)

Konkret verändert sich bei aktiver «Privacy Display»-Einstellung die Art und Weise, wie die Pixel des Bildschirmes Licht ausstrahlen. So kann ein engerer Blickwinkel erreicht werden – wird gerade auf den Bildschirm geblickt, sind alle Inhalte erkennbar, während das Display von den Seiten betrachtet schwarz erscheint. Für das «Privacy Display» bietet Samsung in den Einstellungen des Galaxy S26 zwei Abstufungen, wobei aber nur die «maximale» Option die Display-Inhalte für grössere Blickwinkel tatsächlich unsichtbar macht resp. das Sichtfeld so weit verengt, dass die Inhalte nur noch «geradeaus» sichtbar sind. Ganz verlustfrei ist «Privacy Display» indes nicht, sondern die Bildschirm-Anzeige verdunkelt sich etwas – ersten Erfahrungsberichten zufolge sind die Einbussen aber nicht so gross wie bei einem Einsatz entsprechender Folien. Der genaue Unterschied dürfte über die kommenden Wochen in ausführlichen Reviews weiter untersucht werden.

Weiter spannend ist die Möglichkeit, dass diese Privatsphären-Funktion nicht zwingend das ganze Display betreffen muss, sondern auch nur einzelne Bereiche der Bildschirm-Anzeige. So können auch nur Passwort-Felder, Benachrichtigungs-Meldungen und Ähnliches für seitliche Blicke «ausgeblendet» werden. Oder die Einstellung kann für einzelne Apps automatisch aktiviert werden.

Erste Erfahrungsberichte des «Privacy Display» vom Samsung-Event gibt es etwa bei Engadget, The Verge, Marques Brownlee oder 9to5Google.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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