Sammelklage gegen Apple aufgrund iPhone 3G

Jessica Smith, eine iPhone-3G-Besitzerin aus dem US-Bundesstaat Alabama, hat Klage gegen Apple eingereicht. Die Klage, die zu einer Sammelklage angestrebt wird, wirft Apple vor, das Versprechen, welches Apple mit den Werbespots zum iPhone 3G macht, nicht einzuhalten. Gemeint ist die Passage, in der die Geschwindigkeit des neuen Modells gegenüber des alten (nur EDGE) als doppelt so schnell bezeichnet wird - was vom technischen Aspekt her auch richtig ist, denn UMTS und HSDPA unterstützen gegenüber EDGE ein Vielfaches der möglichen Datenübertragungsrate. In der Klageschrift nennt Smith das iPhone denn auch häufig «defektes iPhone 3G» und weist darauf hin, dass das Gerät ständig mit Verbindungsproblemen und Problemen bei der Anmeldung ins Mobilfunknetz zu kämpfen hat. Zudem sei der Datenverkehr viel langsamer als beworben. Smith weist zudem darauf hin, dass das Netz von AT&T genügend ausgebaut sei und das Problem eindeutig beim Hersteller bzw. dessen Gerät liege. Ziel der Klage ist ein Austausch der «defekten» Geräte durch ein neues iPhone sowie Schadenersatz in nicht bekannter Höhe. (via Cnet und Golem)

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

4 Kommentare

Kommentar von arjun (Gelöschter User)

Dazu hat die USA auch noch ein Rectssystem mit pönalem Charakter, d.h. die Leute können Schadenersatz in Millionenhöhe einsacken. Derselbe Fall würde in der Schweiz 1. nicht als Sammelklage entstehen (gibt’s bei uns nicht) und 2. würde man der Frau vor Gericht ihre $199 in die Hand drücken und auf wiedertschüss sagen.

eben…usa…

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