Updates für macOS und iOS gegen «Spectre»-CPU-Lücke

Updates für das Mac-Betriebssystem und das System des iPhone und iPad sollen die Schwachstelle «Spectre» beheben – es handelt sich dabei um eine der beiden jüngst entdeckten gravierenden Sicherheitslücken in Prozessoren.

Stefan Rechsteiner

Apple hat heute Abend sowohl iOS 11.2.2 (Build-Nummer: 15C202) als auch ein «Ergänzendes Update» für macOS «High Sierra» 10.13.2 (17C205, 17C2205) freigegeben. Die beiden Betriebssystem-Updates sollen die «Spectre» genannte Schwachstelle in Prozessoren entschärfen.

Bei Spectre handelt es sich um eine von zwei Ende 2017 entdeckten gravierenden Sicherheitslücken in Prozessoren. Ebenfalls seit der Altjahreswoche bekannt ist die Schwachstelle «Meltdown». Diese zweite Lücke – die wohl gravierendere von beiden – wurde bereits mit den iOS-11.2-, tvOS-11.2- und macOS 10.13.2-Updates Anfang Dezember geflickt. Die Apple Watch ist nicht von Meltdown betroffen.

Spectre kann durch die Skriptsprache «JavaScript» in Web-Browsern ausgenutzt werden. Entsprechend tangieren die nun veröffentlichten Updates den Apple-Browser Safari und dessen Browser-Engine WebKit.

Details zu «Spectre» und «Meltdown» gibt es im Artikel «Zwei massive Sicherheitslücken in Prozessoren entdeckt – auch Apple-Geräte betroffen».

Geladen werden kann das iOS-Update auf Version 11.2.2 über die System-Einstellungen des persönlichen iPhone, iPad oder iPod touch und dort unter «Allgemein» und «Softwareupdate». Das ergänzende Update für macOS 10.13.2 kann am Mac über den App Store unter dem Reiter «Updates» geladen und installiert werden.

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