US-Gericht weist private Klage gegen Apple ab

Die US-Bezirksrichterin Lucy Koh hat am Mittwoch eine weitere Klage gegen Apple abgewiesen.
Die vier Kläger behaupteten, dass Apple die Datenschutzbestimmungen verletzt hat. Das Betriebssystem iOS wurde gemäss den Klägern so aufgebaut, dass persönliche Daten auf einfache Weise an Drittanbieter übertragen werden können. Die iOS-Geräte sollen gemäss der Klageschrift Standort-Daten gesammelt haben, auch wenn die GPS-Funktion ausgeschaltet war. Das Sammeln und Analysieren dieser Daten wurde gemäss den Klägern von den Nutzern nicht erlaubt. Gleichzeitig unterblieb eine Anzeige der Datenerhebung.
Die klagenden Parteien brachten zudem vor, zu viel für ihre iPhones bezahlt zu haben. Gemäss der Klagebegründung lag der Schaden darin begründet, dass das iPhone eine geringere verfügbare Speicherkapazität aufwies, als auf der Verpackung angegeben war.

Gemäss der Richterin konnten die Kläger die Richtigkeit der Behauptungen nicht beweisen. Der Nachweis des Schadens misslang den Klägern ebenfalls. Aufgrund dieser Rechtslage musste die Richterin die Klage abweisen. In den USA sind im Moment allerdings 19 ähnliche Prozesse hängig.

Von Patrick Bieri
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