Vorbild macOS: Bald auch für iOS separate Sicherheits-Updates?

Im Code der neuesten iOS-14.5-Beta wurden Hinweise darauf entdeckt, dass Apple womöglich künftig für das iPhone- und das iPad-Betriebssystem eigenständige Sicherheits-Updates plant.

Mac-Nutzer sind sich solche Updates bereits gewohnt. Apple bietet für die jeweils aktuellste macOS-Generation sogenannte «Minor-Updates» an. Diese erhöhen die Versions-Nummer und umfassen diverse Verbesserungen für das aktuelle System. Für ältere Versionen des Mac-Betriebssystems hingegen verteilt Apple auch nach der Veröffentlichung neuer macOS-Generationen noch sogenannte «Sicherheitsupdates». Diese umfassen anders als Minor-Updates in der Regel keine Optimierungen mehr an der System-Leistung oder gar neue Funktionen, sondern beheben ausschliesslich Sicherheitslücken.

Den Ansatz, die Sicherheitsverbesserungen von den regulären Aktualisierungen zu trennen, könnte Apple gemäss des entdeckten Codes künftig auch bei iOS und iPadOS verfolgen. Bei diesen Betriebssystemen waren bisher alle Aktualisierungen, auch wenn sie «nur» Sicherheitsverbesserungen umfassten, bisher immer Minor-Updates und hatten entsprechend auch jeweils eine neue Versions-Nummer zur Folge. Unklar ist, ob Apple den Mac-Ansatz bei allen noch unterstützten iOS-Versionen verfolgen wird oder nur bei den älteren Versionen.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

Gönner-Abo

Ab CHF 5.– im Monat

👉🏼 Wir benötigen deine Unterstützung! Unterstütze macprime mit einem freiwilligen Gönner-Abo und mache die Zukunft unseres unabhängigen Apple-Mediums aus der Schweiz mit möglich.

macprime unterstützen