Dateien mit Terminal und ohne Browser aus dem Internet laden

Das Kommandozeilen-Programm «curl» kann unter anderem dafür genutzt werden, Dateien aus dem Internet zu laden, ohne dafür einen Browser oder ein «Downloadmanager» von einem Drittanbieter starten zu müssen.

curl kann im Terminal mit dem Befehl…

curl -C - -O 

… gefolgt von der URL des zu ladenden Objektes zum gewünschten Download ausgeführt werden (kann beispielsweise per Drag-and-Drop bzw. Ziehen-und-Fallenlassen aus Safari ins Terminal kopiert werden). Komplizierter ist das Laden von Objekten, die sich in einem Passwort-geschützten Bereich befinden, bei dem Cookies für den Zugriff verwendet werden. Die Vorgehensweise in diesem Falle kann via Man-Page (man curl) nachgelesen werden.

Wird der Befehl ausgeführt, gibt curl im Terminal ein Lade-Status aus. Sollte es während dem Laden zu einem Fehler kommen, kann der Befehl erneut ausgeführt werden wodurch curl am vorherigen Ort weiter lädt. Das Herunterladen kann demnach auch jederzeit beliebig abgebrochen (ctrlc) werden und danach erneut ausgeführt werden.

Zusatztipp: Mit curl können auch ganze Webseiten heruntergeladen werden.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

2 Kommentare

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Kommentar von kgfj

Dass cookies nicht unterstützt werden stimmt nicht ganz, glaube ich. Ist wahrscheinlich nur für command-line-geeks, aber curl hat diese Option: -b/–cookie <name=data> (HTTP) Pass the data to the HTTP server as a cookie. It is supposedly the data previously received from the server in a “Set-Cookie:” line. The data should be in the format “NAME1=VALUE1; NAME2=VALUE2”.

… im Terminal “man curl” ausführen um den ganze Text zu lesen - wäre zu lang für einen Kommentar hier.

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