Internet-Radio-Streams in iTunes mit Cover versehen

iTunes lässt von Haus aus Nutzer auch in Version 12 keine Cover für ein Internet-Radio-Stream definieren. Dies hat zur Folge, dass Internet-Radios visuell nicht durch das Cover unterschieden werden können, sondern jeder Stream das gleiche «Noten»-Bild als «Coverersatz» tragen. iTunes-Nutzer die oft und viel unterschiedliche Stationen hören können von diesem Problem ein Lied singen.

Mit einem kleinen Workaround lässt sich iTunes aber austricksen und Radio-Stationen mit Covern versehen. Dazu müssen die Meta-Daten der Station angepasst werden und ein beliebiges Musik-Stück der iTunes Mediathek muss für diesen Trick «missbraucht» werden.

In einem ersten Schritt muss die iTunes Mediathek mit einem Audio-File bestückt werden, welches als «Platzhalter» oder «Bindeglied» für das Cover genutzt werden kann. Dabei kann es sich um ein «leeres» mp3 oder ein beliebiges sonstiges Audio-File handeln. In unserem Beispiel handelt es sich um ein im Internet gefundenes MP3 mit einem Jingle. Diese sonst nicht benötigte Audio-Datei kann in der iTunes-Mediathek über die Informationen (I oder AblageInformationen oder Rechts- bzw. ctrl-Klick und «Informationen») angepasst werden. Unter dem «Album» muss nun die gleiche Angabe gemacht werden wie in einem weiteren Schritt für die Radio-Station.

Gleiches Album definieren

Sobald sowohl das Audio-File wie auch die Radio-Station die gleiche Album-Bezeichnung führen, kann das Cover wie folgt hinzugefügt werden: Alle gewünschten Objekte in der iTunes-Mediathek auswählen und in den Informationen (I oder AblageInformationen oder Rechts- bzw. ctrl-Klick und «Informationen») unter dem Reiter «Cover» ein neues Bild als Cover definieren.
Da die Radio-Station als Titel des angegebenen Albums interpretiert wird, zeigt iTunes nun für diese das gleiche Cover wie für das Audio-File.

Et voila, der Internet-Radio-Stream hat ein Cover.

Internet-Radio-Station in iTunes mit Cover

Übrigens: Gleiches funktioniert auch mit mehreren Stationen gleichzeitig — dazu braucht es nur ein Audio-File und alle Stationen können in der Folge gemeinsam bearbeitet werden.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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