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MacBook oder MacBook Pro für Uni und Recording

 

VonAntwort von Greenday21

So ich als leidgeplagter Windows-User möchte nun endlich auch den Schritt wagen und auf Mac umsteigen. (Zumindest auf dem Notebook). Nun stellt sich mir jedoch die Frage welches. Ich brauche es hauptsächlich für die Uni und für mein kleines Homestudio zuhause in welchem ich per Firewire bis zu 8 Spuren gleichzeitig aufnehmen will. Jetzt stellt sich mir die Frage lohnt sich der Aufpreis auf ein MacBook Pro oder würdet ihr mir eher ein MacBook empfehlen. Wenn ich ein MachBook Pro nehmen würde könnte ich mir einfach lediglich die Version mit 2 Ghz und 512 MB Ram leisten. Und beim MacBook könnte ich halt aufrüsten auf 1 GB Speicher und auch die 60 GB Platte. Was bietet denn das MacBook Pro sonst noch für Vorteile. Ist es besser verarbeitet? Reicht der 13,3” Screen zum Recorden?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen

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Vin71

Das kann man so nicht wirklich sagen!!!

Was ich dir aber empfehlen würde, gehe mal in einen Apple Shop oder in einen Data Quest!!!

Da kannst du dir die Unterschiede anschauen, auch besonders den Bildschirm!!

Ich persönlich würde nie eine 13.3 Macbook kaufen, wenn ich nicht noch nebenbei einen Bildschirm hätte!!! 15 Zoll finde ich schon ein wenig klein!!

Aber das musst du entscheiden!!

Was die Leistung angeht, denke ich, dass das Gröbste MacBook durchaus reichen könnte!!!

Lg und händ sorg!!

Vin

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Thomas Zaugg

@Greenday21: Herzlich Willkommen im macprime Forum!

Zu deiner Frage: Ich bin kein Musiker, ich kann dir also nur bedingt weiterhelfen. Eines ist jedoch klar: Egal, welchen Mac du kaufst, 512 MB RAM sind zu wenig, vor allem wenn du einigermassen effizient arbeiten möchtest. 1 GB RAM müssen mindestens sein. Mac OS X ist geniales Betriebssystem, es hat nur einen kleinen “Fehler”: Es hat nämlich RAM zum Fressen gern. (Dafür ist aber die RAM-Vewaltung auch effizienter als z. B. unter XP)

 

anonymous220

So ich als leidgeplagter Windows-User möchte nun endlich auch den Schritt wagen und auf Mac umsteigen. (Zumindest auf dem Notebook). Nun stellt sich mir jedoch die Frage welches. Ich brauche es hauptsächlich für die Uni und für mein kleines Homestudio zuhause in welchem ich per Firewire bis zu 8 Spuren gleichzeitig aufnehmen will. Jetzt stellt sich mir die Frage lohnt sich der Aufpreis auf ein MacBook Pro oder würdet ihr mir eher ein MacBook empfehlen. Wenn ich ein MachBook Pro nehmen würde könnte ich mir einfach lediglich die Version mit 2 Ghz und 512 MB Ram leisten. Und beim MacBook könnte ich halt aufrüsten auf 1 GB Speicher und auch die 60 GB Platte. Was bietet denn das MacBook Pro sonst noch für Vorteile. Ist es besser verarbeitet? Reicht der 13,3” Screen zum Recorden? Ich hoffe ihr könnt mir helfen

Das Macbook steht dem Macbook Pro in Sachen Performance nur in der Grafikleistung nach. Wenn Du keine Videobearbeitung machst oder 3D Games spielst, lohnt sich der Aufpreis IMHO nicht.

Was ich aber sehr genau abklaeren wuerde: auch die neuen Macbooks und Macbook Pros leiden noch an dem Whining Problem. Das ganze ist jetzt ziemlich minimiert, aber fuer den Audiobereich koennte das massive Probleme bedeuten. Ich habe mehrfach gelesen, dass sich bei den MBs und MBPs die nervigen Stoergeraeusche auch auf Audioaufnahmen bemerkbar machen. Wenn ich in diesem Bereich taetig waere, wuerde ich zumindest vorerst von Apple Notebooks die Finger lassen.

dakis

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hirnstroem

[Gut/BesserDeutschEdit]

Ich “betreibe” seit jahren ein kleines Homerecording Studio und habe folgende Erfahrungen gemacht:

Angefangen hat es bei mir mit einem Dell Notebook (2 GHz, 512 MB RAM, 15.4” Bildschirm). Dieses Teil genügt prinzipiell um acht Spuren gleichzeitig aufzunehmen. Von da her ist die Leistung des MacBook Pro (2GHz Dual Core, 512 MB RAM) sicherlich mehr als genügend. Die Frage ist halt, ob du deine Instrumente über externe Verstärker und über Mikrofone aufnimmst, oder sie direkt an den PC anschliesst. Die zweite Variante hat zur Folge, dass bei weniger Leistungsfähigen Rechnern (und das wäre leider beim MacBook Pro auch der Fall), die Latenzzeiten dermassen gross sind, dass du dich beim aufnehmen nicht über einen Monitor abhören kannst. Das heisst, wenn du beispielsweise auf der Gitarre einen Ton anschlägst, kann es eine Weile dauern, bis der Ton vom Computer verarbeitet wird und dann erklingt. Bis zu 10 ms sind mit ein wenig Übung noch auszuhalten, aber alles darüber ist extrem störend. Die Aufnahmen klingen dann auch dementsprechend. Wird die Aufnahme aber konventionell mit Mics gemacht, genügt das MacBook Pro wiederum. Allerdings ist die Bildschirmgrösse sicher problematisch. Manchmal erscheinen mir die zwanzig Zoll bei mir Zuhause sogar als zu wenig. Arbeiten lässt es sich aber allemal, auch mit 13 Zoll. Ein weiterer Aspekt ist noch die verwendete Musikproduktionsapplikation. Garage Band kommt mit relativ wenig Leistung sehr gut zurecht. Ich hatte auch mit Pro Tools auf dem Dell Notebook nie Probleme (bis auf die schon angesprochenen Latenzzeiten). Momentan benutze ich Logic Pro 7. Und mit Logic lässt es sich wahrscheinlich erst ab einem GB Arbeitsspeicher aufwärts gut arbeiten.

Abschliessend kann man eigentlich sagen, dass je analoger du aufnimmst (Röhrenverstärker, Mikrofone, etc.) und je weniger digitale Effekte und Plug-Ins bei der Aufnahme verwendet werden, desto niedriger sind auch die Anforderungen für den Rechner. Das heisst, ab 1 GHz und 512 MB ist man gut dabei. Je mehr man sich all dem modernen Zeugs widmet (Plug-Ins, etc.) desto grösser sind eben die Anforderungen.

Grüsse hirnstroem

(Bearbeitet am 14. September 2006 um 13:18 Uhr von )

 

Greenday21

Hey vielen dank für eure Beratung. Also ich hab mich jetzt mal für das MacBook Pro entschieden. Mit ein Grund war, dass ich auch vieleicht mal ein Spiel darauf zocken möchte wie das bald kommende Anno 1701 und da denke ich nicht dass die GraKa des MacBooks reicht. Ich werd das Pro im Internet im Apple Store bestellen, denn da kann ich es bei nichtgefallen immer noch innerhalb von 10 Tagen zurück geben, was ich bei Dataquest oder so nicht kann.

Thx

Profilfoto von hirnstroem

hirnstroem

Zu den angesprochenen Störgeräuschen noch etwas:

Diese machen sich nur bemerkbar, wenn die interne Soundkarte benutzt wird. Dies ist aber aufgrund der für Aufnahmezwecke ungeeigneten Qualität sowieso nicht zu empfehlen. Für Demo Aufnahmen vielleicht, ansonsten, Finger weg. Wenn aber ein externes Audio Interface verwendet wird, dürfen solche Probleme nicht auftauchen, weil dies bedeuten würde, dass intern irgendwo Ströme auf andere Leitungen “überspringen”. Wäre dies der Fall, dürfte die Elektronik aber sowieso nicht sehr lange überleben. Für Studioaufnahmen empfiehlt es sich aber allemal, sich vom Stromnetz des Hauses abzukapseln, also ein gesichertes Stromnetz zu installieren, denn besonders vor der Mittagszeit oder am Abend wenn es dunkel wird, sind zum Teil mess- und leider auch hörbare Spannungsabfälle zu beobachten. Dies dürfte aber nur für den extrem Audiophil veranlagten Menschen von Bedeutung sein  :P

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