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1000 Tage kein Update: Mac Pro

8 Kommentare — Veröffentlicht am Mittwoch, 14. September 2016, um 09:42 Uhr von Stefan Rechsteiner

Apples Mac-Lineup ist sprichwörtlich in die Jahre gekommen. Einzig das 12-Zoll MacBook und die iMacs wurden in den vergangenen 12 Monaten aktualisiert. Alle anderen Mac-Modelle sind bereits älter als ein Jahr — der Mac Pro wurde mittlerweile sogar seit 1000 Tagen nicht mehr aktualisiert. Doch Apple hat sogar noch einen noch älteren Mac im Sortiment.

Apple fühle sich dem Mac sehr verpflichtet — zu dieser Aussage war Apple-CEO vergangene Woche gezwungen. Dies nachdem der Mac während dem Special Event vom 7. September eigentlich kein Thema war. Seit Monaten warten Mac-Nutzer auf neue Modelle. Updates für die zum Teil schon seit Jahren nicht mehr aktualisierten Macs sind «mehr als überfällig». Der geniale «Buyer’s Guide» von MacRumors zeigt die traurige Tatsache: mit Ausnahme des 12-Zoll MacBook, welches im April ein Speedbump erhielt, haben durch das Band alle Mac-Modelle ein Update dringend nötig. Einzig die iMacs sind in den letzten 12 Monaten aktualisiert worden — vergangenen Oktober. Die MacBook Air und die MacBook Pro erhielten im März 2015 das letzte Update. Beim Mac mini war es Oktober 2014, als es das letzte Update gab. Fast schon surreal ist die Situation aber beim Mac Pro, dem Mac-Boliden schlechthin, dem eigentlichen Vorzeige Mac. Der Mac Pro wurde seit seiner «Neuerfindung» im Juni 2013 nicht mehr aktualisiert. Das sind nun auf den heutigen Tag genau 1000 Tage, seit der Mac-Bolide (ab CHF 3399.–) keine Aktualisierung mehr erfuhr.

Obschon diese Tatsache eigentlich schlimm genug ist, verkauft Apple nach wie vor ein noch älteres Mac-Modell als den über dreijährigen MacPro. Mit dem «13” MacBook Pro», jenem ohne Retina-Display, hat Apple noch ein Mac im Sortiment, welcher im Juni 2012 (vor über 4 Jahren!) eingeführt wurde. Wohlbemerkt wird dieses noch zum stolzen Preis von 1199 Schweizer Franken verkauft. Immerhin: es ist das letzte Mac-Modell mit optischem Laufwerk.

Die von Tim Cook letzte Woche indirekt angekündigten Neuerungen bei den Macs («Stay tuned.») sind überfällig. Es bleibt zu hoffen, dass diese noch in den nächsten Wochen kommen und es nicht nur bei den spekulierten neu aufgelegten MacBook Pro bleibt, sondern dass das komplette Mac-Lineup eine wirklich umfassende Aktualisierung erhält.

Quelle: www.theverge.com Kategorie: Apple
Tags: Apple, iMac, Mac, Mac mini, Mac Pro, MacBook, MacBook Air, MacBook Pro

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8 Kommentare

Kommentar von zackwinter (#29572)

Ich kann dem nur zu 100% zustimmen. Es ist einfach nur ich lächerlich. Für ein Premium Hersteller sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, seine Mac- Linie ständig aktuell zu halten. Auch wenn es nur mariginale Neuerungen sind.

Man stelle sich folgende Situation vor: ein potenzieller “Switcher” (Windows zu Mac) möchte sich endlich einen Mac zulegen. Er bezahlt - weil er sich im vorab nicht informiert hat - eine nicht unerhebliche Summe für seinen Mac und stellt wenig später fest, dass der von ihm gekaufte Mac, 1-3 Jahre alte Technik verbaut hat. Wie fühlt man sich da??? Als wenn man vera**** worden ist. Man fühlt sich über den Tisch gezogen.

Das Argument, dass die Macs trotz alter Hardware, mindestens genauso so gut, wenn nicht sogar besser laufen, kann und darf hier nicht gelten.

Von einem Premium Hardware-Hersteller erwarte ich in Halbjahres- Zyklen frische Hardware vorzufinden.

Kommentar von Grumbl-fyx (#29574)

Also diese Jammerkultur hier auf MacPrime wieder, es ist kaum auszuhalten. Versteht Ihr denn nicht, dass die Apple Ingenieure busy sind, neue Mickey-Mouse-Armbänder für die Apple Watch zu designen? Das Apple Management hat übrigens auch andere Probleme als die alten Kisten zu erneuern - schliesslich wollen alle an den Geldtopf - Dagobert Cook muss den Geldspeicher unablässig bewachen - da bleibt keine Zeit mehr für die Pflege der Hardwaresparte, die vielleicht noch im einstelligen %-Bereich zum Gewinn beisteuert….
A propos (Bei-)Steuern - wieviele Steuern bezahlt eigentlich Apple Schweiz? Ist die rasante und massive Schuldenzunahme von Apple eigentlich eine Steuervermeidungsstrategie, jetzt, da der “Double Irish with a Dutch Sandwich” anrüchiger wird?

Kommentar von Grumbl-fyx (#29580)

Danke für den Link, Stefan - da könnte man sich ja direkt überlegen, mal nachzuhaken bzw. zu aktualisieren. Im Artikel schreibt Ihr ja auch, dass eine der Schweizer Apple-Ableger eine Tochtergesellschaft einer irischen Holding sei, damit ist ja ein Teil der https://de.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_With_a_Dutch_Sandwich - Strategie bereits erkennbar. Ich glaube, nachdem Cook vor kurzem den EU-Schuldspruch wegen den Irlandsteuern als ‘crap’ bezeichnet hat (ich war nie ein Fan von Cook, aber das ging definitiv zu weit), gibt es jetzt einige Leute, die bei Apple genauer hinschauen wollen. Mal kucken was die Cloud dazu sagt…

Kommentar von sierra (#29583)

Das “Gemotze” ist 100% Pro berechtigt. Aus meiner Sicht ist der MacPro ein Fehlschlag erster Güte. Warum Apple nicht zur Vernunft zurückkehrt und die Mac’s aufrüstbar lässt auch MacMini erschliesst sich mir nicht. Ich finde es voll OK nicht jedes Jahr neue Produkte in das Rund zu werfen. Aber dann möchte ich gelegentlich was aufrüsten z.B 16 GB Ram im MacMini. Ein Grafikkartenslot bei den Pros allenfalls beim Imac wäre schon Cool. Heute kann ich keine GPU (Graphical Processing Unit) für grosse Datenbank und Reporting Mengen einsetzen auf den Mac. Ich muss zu Windows, Oracle oder Linux.

Kommentar von Beni50 (#29586)

Ach immer dieses Gejammer, die Intel Hardware hat einen Reifegrad erreicht, bei dem ein Produktzyklus von weniger als einem Jahr einfach nur Marketing ist. Wer braucht schon “stärkere” Hardware in derart kurzen Zyklen, da ist man ja beständig am Updaten und neu konfigurieren. Ich bin überzeugt, dass die meiste Computer Hardware (egal welches OS) zu 90 % vor sich hin dümpelt.

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