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«App Store»: Apple legt Rechtsstreit mit Amazon bei

4 Kommentare — Veröffentlicht am Mittwoch, 10. Juli 2013, um 09:32 Uhr von Stefan Rechsteiner

Apple hat sich dazu entschieden, den Rechtsstreit mit Amazon um «App Store» ad acta zu legen. Amazon steht damit nichts mehr im Wege, auch künftig auf die Bezeichnung «appstore» zu setzen.

Amazon öffnete im März 2011 den «amazon appstore» — drei Jahre nachdem Apple mit seinem «App Store» für iOS an den Start ging. Über den «appstore» vertreibt der Buchhändler Apps für die eigenen Kindle-Tablets. Der App Store von Amazon kann auch auf anderen Android-Geräten nachinstalliert werden.

Kurz nach der Eröffnung des digitalen Ladens von Amazon reichte Apple Klage gegen Amazon ein. Der Name «App Store» sei markenrechtlich geschützt, so Apples Begründung. Amazon argumentiert hingegen, der Name sei zu unspezifisch und damit nicht schützbar. Apple befürchtete zudem, dass Nutzer durch dieselben Begriffe verwirrt werden könnten. Letztere Beschuldigung konnte Apple im letzten Jahr jedoch nicht belegen, weshalb sie aus der Klage gestrichen werden musste.

Nun hat Apple die Klage zurückgezogen und überlässt Amazon die Nutzung des Begriffs «appstore». Man müsse das Verfahren nicht fortsetzten, da die Kunden bei 900’000 Apps und 50 Milliarden Downloads beim Apple App Store genau wüssten, wo sie ihre Lieblings-Apps bekommen könnten, so ein Konzernsprecher.

Kategorie: Apple
Tags: Amazon, App Store, Gericht, Klage, Marke, Markenrecht, Rechtsstreit, Richter

4 Kommentare

Kommentar von Vini (#26915)

@nightrider: Gerade meine Mutter, die ein iPad besitzt, wäre eine solche Person, die die beiden Stores hätte verwechseln können. Sie hätte zumindest durch die beiden ähnlichen Bezeichnungen verwirrt sein können. Für dich und mich natürlich unvorstellbar, aber eigentlich auch irgendwie verständlich.

Kommentar von anonymous9640 (#26916)

und im Amazon appstore kann man natürlich auch jede Menge iOS Apps kaufen und installieren… lol, also ehrlich um den Unterschied zu merken braucht es wirklich keinen sehr hohen IQ. Kaufe ich in New York ein Apple, hat ja auch niemand das Gefühl er kauf jetzt ein Apple Inc Produkt. Wobei eigentlich ein Wunder hat Apple noch nicht versucht auch das Obst Apple zu schützen und Lizenzgebühren vom Supermarkt zu verlangen. Oder die Bezeichnung zu verbieten.
Ich finde Apple Produkte ja wirklich toll und hatte auch mal einige Jahre ein paar Produkte von ihnen (aktuell passen sie nicht mehr zu meinen Bedürfnissen), aber sie nerven mich immer mehr mit ihrem Verhalten in Sachen Klagen.

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