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Apple holt sich weiteren Marketing-Manager an Bord

Veröffentlicht am Montag, 14. April 2014, um 13:19 Uhr von Stefan Rechsteiner

Der CEO des Markenberatungsunternehmens «Wolff Olins Global» hat zu Apple gewechselt. Der Manager besetzt in Cupertino eine neue Marketing-Stelle — für was genau er in seiner neuen Position zuständig sein wird, ist bisher aber nicht bekannt.

Laut einem Bericht des Branchen-Magazins AdAge hat Wolff-Olins-CEO Karl Heiselman zu Apple gewechselt. Heiselman soll im Mai bei Apple eine neugeschaffene Marketing- und Kommunikations-Stelle besetzen.

Heiselman hat bereits 1990er-Jahren — vor Steve Jobs Rückkehr zu Apple — als Auftrags-Designer für Apple gearbeitet. Nun berichtet der Manager, dass er nach 14 Jahren bei Wolff Olins, die Hälfte davon als CEO, von Apple abgeworben und in Cupertino nun eine «aufregende neue Rolle» angehen wird.

Bei Wolff Olins unterstützte Heiselman unter anderem die Marken-Auftritte von Bonos «Product(RED)», den Olympischen Sommerspielen 2012 in London und diversen Microsoft-Kampagnen. Ausserdem zeigt sich Wolff Olins zuständig für neue Auftritte von Aol, Belkin, Firefox, Skype und Sony.

In einem Interview mit dem britischen «The Guardian» sprach Heiselman 2009 über seine Zeit in den 1990er-Jahren bei Apple: Die grosse Lektion, die er damals gelernt haben soll war, dass Apple damals versuchte, jemand zu sein, der sie aber nicht waren. Dann kam Jobs zurück und sagte laut Heiselman «sehr deutlich: ‹Wir werden wir die, die wir wirklich sind.›». Sobald Apple dann wieder an der Spitze war, fühlte sich das Unternehmen laut Heiselman «fast etwas zu cool» an: «Ich denke Apple läuft Gefahr ‹zu cool› zu werden. Oder vielleicht nicht ‹zu cool› aber ‹zu routiniert›».

Was genau Heiselman künftig bei Apple in der neugeschaffenen Stelle machen wird, ist nicht bekannt.

Das Apple Marketing im Fokus

Die Neuigkeit kommt zu einem Zeitpunkt, in der Apples Marketing-Massnahmen besondere Aufmerksamkeit in den Medien geniesst. Erst vergangene Woche kam durch den Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung ans Tageslicht, dass Apples Marketing-Chef Phil Schiller unzufrieden mit der jahrelangen Werbeagentur des Unternehmens — TBWA/Media Arts Lab — war.
Ebenfalls seit letzter Woche wird spekuliert, dass sich Apple um die Zusammenarbeit mit vier kleineren, vor allem auf digitale Werbung spezialisierten Agenturen bemühen soll.

Vergangenen September gab es ausserdem berichte, wonach Apples Marketingabteilung von 300 auf 500 bis 600 Stellen ausgebaut wurde. Im Dezember wurde zudem bekannt, dass Apple den Design Director Arem Duplessis vom New York Times Magazine abgeworben hatte.

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