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Apple investiert 10.5 Milliarden US-Dollar in Produktionsmittel

Veröffentlicht am Donnerstag, 14. November 2013, um 14:56 Uhr von Patrick Bieri

Apple erwartet für das laufende Fiskaljahr, das am 1. Oktober begonnen hat, Investitionen im Umfang von 10.5 Milliarden US-Dollar für die Herstellung von Produktions-Materialien. Im Vergleich zum Vorjahr investiert das Unternehmen 61 Prozent mehr Kapital in die Herstellung und den Kauf spezieller Maschinen. Im Vergleich zum Jahr 2008 haben sich die Ausgaben in diesem Segment fast verzehnfacht.

Aufgrund der spezifischen Design-Vorgaben von Apple muss das Unternehmen entweder eigene Maschinen entwickeln oder die Produktions-Anlagen von einem Partner herstellen lassen. Apple hat gemäss dem Analysten Muthuraman Ramasamy vom Beratungsunternehmen «Frost & Sullivan» aufgrund der grossen Geld-Reserven die Möglichkeit, in Herstellungs-Prozesse zu investieren, die ansonsten nur in der Rüstungs- oder Luftfahrtindustrie zur Anwendung kommen.
Beispielhaft für Apples Investitionen in neue Produktionsmittel führt ein Insider die Maschinen zur Politur des iPhone 5c an. Die Maschinen mussten speziell für diesen Arbeitsschritt hergestellt werden. Auch die Maschinen zum Test der iPhone-Kamera-Linsen sowie die Laser- und Fräsmaschinen zur Herstellung des Unibody-Gehäuses mussten speziell für die Anforderungen von Apple angepasst werden.

Dem Insider zufolge entsteht der Bedarf für neuartige Maschinen im Design-Team um Jonathan Ive. Die im Design-Team entstandenen Ideen werden später von der «Hardware Engineering Division» aufgenommen und für die Massenproduktion optimiert. Apple hat in der Vergangenheit mehrere Robotik-Experten angestellt und sucht auch im Moment Mitarbeiter, die für die Herstellung komplexer Teile geschult wurden.

Insidern zufolge unterscheidet sich diese Art der Entwicklung fundamental von der Entwicklung in anderen Unternehmen. Die meisten anderen Unternehmen aus der IT-Branche sollen es ihren Zulieferern überlassen, wie die Ideen in der Massenproduktion umgesetzt werden. Apples Entwicklungs-Prozess ist sicherlich kostenintensiver als vergleichbare Prozesse bei der Konkurrenz. Allerdings hat Apple so die volle Kontrolle über den Produktionsprozess und kann bereits vor der Massenproduktion problematische Prozesse erkennen. Zudem hat Apple die Möglichkeit, Maschinen zu entwickeln, die so noch nicht auf dem Markt erhältlich sind. So hat Apple die Möglichkeit, ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für seine Produkte zu schaffen.

Bloomberg TV-Beitrag zu Apples Investment in die Produktionsmittel

Kategorie: Hardware
Tags: Apple, Bloomberg, Fabrik, Hardware, iPhone, iPhone 5, Produktion, Stellenanzeigen, Technologie

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