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Apples Karten-Technologie auf dem Sprung in den Browser?

2 Kommentare — Veröffentlicht am Mittwoch, 09. Juli 2014, um 13:08 Uhr von Patrick Bieri

Apple hat in den vergangenen Tagen die eigene Karten-Technologie auf iCloud.com getestet. Die Funktion «Mein iPhone suchen» wurde auf der Seite «beta.icloud.com» mit den Apple-Karten angezeigt. Auf der öffentlichen Seite wird die Funktion weiterhin mit Googles Karten-Technologie dargestellt. Mittlerweile scheint Apple den Test auf «beta.icloud.com» aber wieder abgebrochen zu haben.

Apple hat auf der Webseite «beta.icloud.com» die Funktion «Mein iPhone suchen» für einen kurzen Zeitraum überarbeitet. Anstelle den Standort der verknüpften Apple-Geräte mit Hilfe der Google-Karten anzuzeigen, wurde der Standort der Geräte auf den Karten von Apple dargestellt.

Apples Karten-Technologie auf der Webseite «beta.icloud.com» Quelle: iPhoneBlog

Mittlerweile berichten zahlreiche Nutzer, dass sie wieder die Google-Karten angezeigt erhalten, wenn sie die Funktion «Mein iPhone suchen» auf «beta.icloud.com» öffnen. Es scheint, als ob die Apple-Entwickler noch immer damit beschäftigt sind, die Funktionen zu testen. Ob die kurzfristige Veröffentlichung gewollt war oder nicht, ist unklar. Ebenfalls unklar ist, wann Apples Karten auf «iCloud.com» freigeschaltet werden und ob es künftig eine allen im Browser zur Verfügung stehende «Apple Maps» geben wird.

Apples-Karten auf iOS und OS X

Im Zuge der Lancierung von iOS 6 hat Apple im Herbst 2012 die Karten von Google durch eine eigene Karten-Lösung ersetzt. Seitdem nutzt das Betriebssystem bei Karten-Diensten standardmässig das Karten-Material von Apple. Auch für den Mac hat Apple mit OS X Mavericks vergangenen Herbst eine Karten-App veröffentlicht, welche auf die eigenen Karten-Daten zurückgreift.

In der Cloud hat Apple bislang darauf verzichtet, den eigenen Kartendienst zu nutzen. Für die Funktion «Mein iPhone suchen» auf iCloud.com werden noch immer die Google-Karten genutzt, um die Standorte der Geräte anzuzeigen. Die iOS-Apps «Mein iPhone suchen» und «Meine Freunde suchen» greifen bereits seit dem Jahr 2012 auf die Karten von Apple zurück.

Kategorie: Software
Tags: Apple, Apple Maps, Beta, Entwicklung, Finde mein iPhone, Finde meine Freunde, Google, Google Maps, iCloud, iCloud-Webseite, iOS, iPhone, Karten, Kartentechnologie, Mac, OS X

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2 Kommentare

Kommentar von dkaiser (#28105)

Ach es wäre so viel einfacher wenn alle an einer Karte arbeiten würden als dass jeder sein Süppchen kocht. Aktualisierungen kämen doppelt bis dreifach so schnell.

Aber hey, ich bring bald auch eine eigene KartenApp heraus. Diese umfasst am Anfang nur meinen Garten… dafür bis auf 0.5mm genau und nur um die Sinnlosikeit dieser beiden Kartensysteme aufzuzeigen. ;)

Kommentar von Stefan Rechsteiner (#28106)

@dkaiser: Absolut. Google hat aber natürlich grosses Interesse daran, selbst bestimmen zu können, welche POIs/Orte auf der Karte zu welchem Zeitpunkt sichtbar oder besser sichtbar sind. Sowas lässt sich natürlich gut mo­ne­ti­sie­ren. Bei Apple gibts diesbezüglich bisher zumindest keine Anhaltspunkte diesbezüglich, aber es könnte natürlich auf das gleiche herauslaufen. Schlussendlich führt grösserer Wettbewerb aber zu mehr Innovationen. Trotzdem wäre es sympatisch gewesen, hätte sich Apple mit OpenStreetMap o.ä. zusammengeschlossen…

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