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Apple Music startet am Dienstag-Abend um 17 Uhr — «Beats 1» um 18 Uhr

3 Kommentare — Veröffentlicht am Montag, 29. Juni 2015, um 13:04 Uhr von Stefan Rechsteiner

Nach dem letztwöchigen Schweizer Marktstart der Apple Watch steht in dieser Woche das nächste Apple-Produkt in den Startlöchern: Der Musik-Streamingdienst «Apple Music» wird morgen Dienstag lanciert. Wie ein Apple-Exekutiver dieses Wochenende mitteilen liess, wird der Dienst mit einer neuen Music-App (im Schlepptau von iOS 8.4) und dem Radiosender «Beats 1» am Dienstag-Abend starten.

Für morgen Dienstag hat Apple den Start des Musik-Streamingdienstes «Apple Music» angekündigt. Gleichzeitig wird das Unternehmen auch iOS 8.4 und ein iTunes-Update für OS X veröffentlichen. Wie am Wochenende bekannt wurde, werden die Software-Aktualisierungen am Dienstag-Abend um 17 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit veröffentlicht. Dies hat der «Senior Director» des Streamingdienstes, Ian Rogers, bestätigt. Mit dem Erscheinen der Updates wird auch der Dienst aktiviert.

Apples «erster weltweiter Radiosender» Beats 1 wird eine Stunde später, um 18 Uhr auf Sendung gehen. Was für ein Programm gleich zu Beginn auf dem Sender laufen werden, ist noch nicht gänzlich bekannt. Zu den ersten Inhalten auf dem internationalen Radio wird ein Interview mit Eminem gehören und auch Beats-Mitbegründer Dr. Dre werden zu hören sein.

Sonos noch vor Ende Jahr mit Apple-Music-Unterstützung

Das Unternehmen liess ausserdem verlauten, dass die beliebten Sonos-Lautsprecher zu einem späteren Zeitpunkt auch Apple Music unterstützen werden. Sonos-Lautsprecher können ohne Zusatzgerät direkt auf Streamingdienste wie Spotify oder Pandora zugreifen. Zum Apple-Music-Start hin wird Apples Dienst nicht unterstützt, wie der Lautsprecher-Hersteller nun aber bestätigt hat, arbeitet es mit Apple zusammen, um den Zugriff auf Apple Music noch «vor Ende des Jahres» zu ermöglichen.

Ebenfalls später in diesem Jahr kommen wird die Unterstützung für Android. Wann genau Apple seine erste Android-App veröffentlichen wird, ist noch unklar. Das Unternehmen kündigte die Android-Unterstützung für den «Herbst» an.

Ab iOS 9 iTunes-Match-Limite von 100’000 Songs

Auch Apples Internet- und Dienste-Chef Eddy Cue twitterte am Wochenende neue Details zu Apple Music. Demnach wird der Streamingdienst Apples «iTunes Match» nicht ersetzen, aber dessen Funktionen ebenfalls anbieten. iTunes Match wird für Kunden, die den Streamingdienst nicht nutzen wollen also weiterhin angeboten. Zum Start hin wird Apple Music wie iTunes Match bis zu deren 25’000 Titel synchronisieren. Das Unternehmen arbeite aber daran, so Cue, diese Limite bis zum Start von iOS 9 im Herbst auf 100’000 Songs hinaufzusetzen.

Ausserdem informierte Cue, dass in Kürze eine neue iOS-9-Beta verteilt werde, die den Streamingdienst ebenfalls unterstützten würde — dies ist bei den aktuellen Vorabversionen nämlich noch nicht der Fall.

Noch unklare Verfügbarkeit und Kosten

Laut Angaben in der neuen Music-App bisheriger iOS-Vorabversionen dürfte der Dienst hierzulande monatlich etwa 12 Franken, für Familien bis 6 Personen etwa 16 Franken, kosten. Einzig die US-Preise sind von Apple bisher offiziell kommuniziert: 9.99 US-Dollar bzw. 12.99 US-Dollar pro Monat.

Aktuell ist ausserdem noch immer unklar, in welchen Ländern der Streamingdienst tatsächlich starten wird. Apple sagte bisher einzig, dass der Dienst «ab dem 30. Juni» verfügbar sein wird — zu einem nicht deklarierten Zeitpunkt in «über 100 Ländern». Unklar bleibt derweil, um welche 100 Länder es sich genau handeln wird und ob diese alle ab morgen auf den Streamingdienst Zugriff haben werden.

Kategorie: iTunes
Tags: Apple, Apple Music, Beats, Beats 1, iTunes, iTunes Match, iTunes Store, Musik, Streaming

3 Kommentare

Kommentar von schn0rkel (#28884)

Bestätigt durch Apple sind bisher nur die USA. Kanada erhält am 30.6. gemäss Rogers nur Beats 1, Apple Music aber nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Dienst in 100 Ländern gleichzeitig startet, ist gleich Null. Vielmehr deutet aktuell alles darauf hin, dass Beats 1 praktisch überall empfangbar sein wird, Apple Music aber über die nächsten Monate ausgerollt wird.

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