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Apple spart durch Schulden Steuern in Milliardenhöhe

Veröffentlicht am Montag, 06. Mai 2013, um 07:57 Uhr von Patrick Bieri

Apple hat in der letzten Woche Obligationen im Gesamtwert von 17 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um die grosszügigen Geschenke an die Aktionäre zu finanzieren. Apple holte sich Geld vom Kapitalmarkt, obwohl das Unternehmen mehr als 140 Milliarden US-Dollar an Bargeldreserven besitzt.

Schätzungen der Rating-Agentur «Moody’s» zufolge könnte Apple durch die Obligationen-Ausgabe im besten Fall bis zu 9.2 Milliarden US-Dollar sparen. Hätte Apple das Geld, welches in den ausländischen Tochtergesellschaften parkiert ist, in die USA zurückgeholt, wären massive Steuernachzahlungen fällig geworden. Anstelle der Steuern zahlt Apple nun jedes Jahr rund 300 Millionen US-Dollar Zinsen.

Gemäss Apples CFO Peter Oppenheimer ist Apple trotz diverser Steuersparmodelle noch immer einer der grössten Steuerzahler der USA. Gemäss eigenen Angaben bezahlt Apple pro Jahr rund 6 Milliarden US-Dollar Körperschaftssteuern an den Bundesstaat.
Für Oppenheimer stellt die Emission der Anleihen eine attraktive Möglichkeit für Anleger dar, ihr Kapital gewinnbringend anzulegen. Auch für Apple bietet die Emission der Anleihe die Möglichkeit, die Kapitalkosten zu reduzieren.
Die Anleihe gibt gemäss dem CFO Apple die Möglichkeit, weiterhin genügend Liquidität für das Wachstum im Inland zu haben und gleichzeitig Geld an die Aktionäre auszuschütten.

Kategorie: Apple
Tags: AAPL, Analyse, Analysten, Anleger, Apple, Bonds, Finanzen, Obligationen, Steuer, Steuern

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