Login- & Registrieren-Schnellzugang

Passwort vergessen?

Apple zu 368.2 Millionen US-Dollar Schadenersatz verurteilt

1 Kommentar — Veröffentlicht am Mittwoch, 07. November 2012, um 13:41 Uhr von Patrick Bieri

Rund um die verschiedenen Patentprozesse von Apple ist es in letzter Zeit etwas ruhiger geworden. Nun konnte ein US-Patentverwalter jedoch einen erstinstanzlichen Sieg gegen Apple erringen.

Ein texanisches Geschworenengericht verurteilte Apple aufgrund von Patentverletzungen zu einer Zahlung von 368.2 Millionen US-Dollar. Geklagt hatte der US-Patentverwalter VirnetX, welcher argumentierte, dass Apple mit FaceTime insgesamt vier VirnetX-Patente verletzte. Ursprünglich forderte der Patentverwalter 708 Millionen US-Dollar Schadenersatz.
In diesen Patenten geht es um VPN-Technologien, welche eine sichere Kommunikation ermöglichen sollen. Gemäss dem Richterspruch ist FaceTime von iOS und OS X von diesem Urteil betroffen.

Apple ist der Meinung, dass mit FaceTime kein VirnetX-Patent verletzt worden ist. Es ist davon auszugehen, dass Apple gegen dieses Urteil Berufung einlegen wird. Apple argumentierte, dass die Patente von VirnetX zum einen ungültig und zum anderen nicht anwendbar sind. Nicht anwendbar seien die Patente deswegen, weil FaceTime eine andere Technologie verwendet, als die VirnetX-Patente beschreiben.

Apple ist nicht der erste Technologiekonzern, gegen welchen VirnetX vorgeht. So wurde Microsoft im Jahre 2010 zu einer Strafzahlung von 200 Millionen US-Dollar verurteilt. Ähnliche Prozesse laufen momentan gegen Cisco, Avaya und Siemens.

Kategorie: Apple
Tags: Apple, FaceTime, Gericht, iOS, Mac, Microsoft, OS X, Patentverletzungen, Technologien

macprime sucht Verstärkung!

Wir haben Grosses vor und möchten dazu unsere Redaktion erweitern.

Zur Verstärkung für unser kleines Team suchen wir deshalb am besten per Sofort folgende Unterstützung:

News-Redaktor/in

Möchtest du Teil des «Team macprime» werden? Dann melde dich bei uns.
Ausführliche Details zu den Aufgabenbereichen und Anforderungen finden sich in der Stellenausschreibung.

1 Kommentar

Anmelden um Kommentar zu verfassen

Allegra Leser! Nur angemeldete Leser können bei diesem Inhalt einen Kommentar schreiben. Jetzt kostenlos registrieren oder mit bestehendem Benutzerprofil anmelden.