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Apple zwingt zum Flash-Player-Update

1 Kommentar — Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Februar 2014, um 11:22 Uhr von Patrick Bieri

Adobe hat am Dienstag ein Update für den Flash Player veröffentlicht, das allen Nutzern zur sofortigen Installation empfohlen wird. Dieses Flash-Update soll das System vor einem Schädling schützen, der eine Sicherheitslücke im Flash Player ausnutzt. Bei Nichtaktualisierung besteht die Gefahr, dass Kriminelle das System mit Schädlingen infizieren könnten. Das Sicherheits-Leck wird von Adobe als «kritisch» eingestuft, was der höchsten Warnstufe entspricht. Betroffen ist neben OS X auch Windows und Linux. Unter Linux wird die Sicherheitslücke aber als nicht so gravierend eingestuft wie unter Windows und OS X.

Apple hat nun auch selbst auf das Sicherheitsrisiko reagiert und das in OS X eingebaute Anti-Malware-System «Xprotect» aktiviert. Mit diesem System ist Apple in der Lage, alle nicht aktuellen Versionen einer Software — in diesem Falle des Flash Players — unter OS X zu deaktivieren. Flash-Inhalte können so erst wieder betrachtet werden, wenn die aktuellste Version des Flash Players installiert worden ist.

Xprotect ist seit Mac OS X 10.5 «Leopard» Bestandteil von OS X. Mit diesem System lassen sich bekannte Sicherheitslücken unter OS X schnell und effizient schliessen. Das Betriebssystem prüft täglich, ob für eine Anwendung oder ein Plug-in eine spezielle Version vorausgesetzt wird. Spätestens 24 Stunden nach der Aktualisierung der Sperr-Liste sind alle Macs, sofern sie mit dem Internet verbunden waren, vor dem Angriff geschützt.

In den letzten Monaten hat Apples Nutzung von Xprotect abgenommen. Was die Gründe dafür sind, ist allerdings unklar. Möglicherweise sind momentan weniger Schädlingen für OS X im Umlauf als noch vor einigen Monaten.

Kategorie: Software
Tags: Adobe, Adobe Flash, Apple, Flash, OS X, Sicherheitslücke, Sicherheitsupdate, Update, Xprotect

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