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Apples Umwelt-Chefin: Mit Innovationen die Umweltbelastung reduzieren

Veröffentlicht am Samstag, 24. Mai 2014, um 13:36 Uhr von Patrick Bieri

Apples Umwelt-Chefin Lisa Jackson äusserte sich an einem Forum über das Umwelt-Engagement ihres Arbeitgebers. Apple hat in den vergangenen Monaten einige wichtige Meilensteine beim Umweltschutz erreicht. Nun liegt der Fokus des Unternehmens auf den Zulieferbetrieben, welche für 60 Prozent der Umweltbelastung von Apple verantwortlich sind.

Anlässlich der «Brainstorm Green»-Konferenz des Wirtschaftsmagazins Fortune sprach Apples Umwelt-Chefin Lisa Jackson über ihre Rolle bei Apple sowie das Umwelt-Engagement des Konzerns.

Lisa Jackson arbeitet bereits seit einem Jahr bei Apple. Zuvor war sie Chefin der US-Umweltbehörde EPA. Über ihre Stelle bei der Behörde lernte sich auch Apple-CEO Tim Cook kennen. Dieser rief sie nach mehreren Treffen an, und fragte sie, ob sie nicht Interesse hätte, eine Stelle bei Apple anzutreten.

Keine Wachstumsbremse für Apple

Der Umwelt-Chef des Kleider-Herstellers Patagonia, Rick Ridgeway, äusserte sich am Forum kritisch über das Umwelt-Engagement von Apple. Für ihn ist es ein Widerspruch, wenn Apple zwar die Umweltbelastung der einzelnen Produkte senkt, dafür aber deutlich mehr Produkte verkauft. Unter dem Strich ist die Umweltbelastung deshalb trotzdem höher, wie Ridgeway vorrechnete.

Für Lisa Jackson ist es kein gangbarer Weg, wenn Apple nur aufgrund der Emissionen auf die Herstellung von Produkten verzichtet. Es sei keine Lösung einfach weniger Produkte zu verkaufen, nur um für weniger Emissionen verantwortlich zu sein.  Jeder, der ein Apple-Produkt will, soll auch eines bekommen. Für Lisa Jackson ist die von Ridgeway vertretene Auffassung ein Ausdruck der Ideenlosigkeit und der fehlenden Vorstellungskraft. Jackson will bei Apple den Einsatz von neuen Produktionsverfahren und Technologien prüfen, um die Umweltbelastung der einzelnen Produkte zu senken.

Interview mit Lisa Jackson anlässlich der «Brainstorm Green»-Konferenz

Viel Arbeit in den Retail Stores

Während Apple die firmeneigenen Datencenter mittlerweile vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt, wird in den Apple Stores noch immer Strom aus konventionellen Quellen genutzt. Lisa Jackson ist sich bewusst, dass es aber noch ein langer Weg sein wird, bis alle Retail Stores von Apple mit erneuerbaren Energien versorgt werden können.

Für die Erfüllung der Energie-Ziele sind die Standorte der einzelnen Apple Retail Stores ein Problem. Während einige Läden als freistehende Gebäude konzipiert sind, sind andere in Einkaufszentren oder unterirdisch gebaut worden. Apple will die eigenen Energie-Ziele nicht wie viele andere Unternehmen mit Hilfe von eingekauften Zertifikaten erreichen, sondern direkt in die «grüne» Stromerzeugung investieren. Dies macht es für Apple schwieriger, die Energie-Ziel bei den Retail Stores zu erreichen. Bei den Datencentern hingegen hatte Apple die Möglichkeit, gleich neben den Datencentern Solar- und andere Anlagen aufzubauen.

Trotz dieser Schwierigkeiten bei der Erreichung der Energie-Ziele werden bereits heute 120 Apple Retail Stores in den USA mit erneuerbaren Energien versorgt.

Kategorie: Apple
Tags: Apple, Apple Retail Store, Datencenter, EPA, erneuerbare Energie, Lisa Jackson, Produktion, Retail, Solar, Technologien, Umwelt, Umweltbericht, Umweltschutz, USA

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