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Blick in Apples Fitnesslabor: Mitarbeiter schwitzen für die Apple Watch

Veröffentlicht am Dienstag, 24. März 2015, um 11:50 Uhr von Patrick Bieri

Apple hat einem US-Fernsehsender einen exklusiven Einblick in das firmeneigene Fitness-Labor gewährt. Apple testet dort unter anderem die Fitness-Funktionen für die Apple Watch. In den letzten zwei Jahren hat Apple über 10'000 Trainings protokolliert und ausgewertet.
Apple verspricht, den Datenschutz bei den Fitness-Daten zu gewährleisten. Dies ist auch notwendig: Die Gesundheits-Daten sind bereits heute um ein Mehrfaches wertvoller als die Kredit-Daten der US-Bürger.

Apple hat einem Kamera-Team des US-Fernsehsenders ABC einen exklusiven Einblick in das firmeneigene Fitness-Labor gewährt. In diesem Labor protokolliert Apple seit zwei Jahren die Fitness- und Gesundheitsdaten von Mitarbeitenden, welche sich für das Forschungs-Programm zur Verfügung gestellt haben.

Das Fitness-Labor war bislang streng geheim. Auf einer Fläche von über 2’000 Quadratmetern hat Apple ein komplettes Fitness-Studio mit Ausdauer-Geräten, einem Yoga-Raum und Klimakammern eingerichtet.

Einer der weltweit grössten Fitness-Datensätze

Apple hat in den vergangenen Jahren während über 18’000 Stunden Gesundheits- und Fitness-Daten der Mitarbeitenden gesammelt. Diese Daten wurden im Rahmen von über 10’000 Trainings erhoben. Damit verfügt das Unternehmen gemäss eigenen Angaben über einen der grössten Fitness-Datensätze der Welt.

Apple hat die teilnehmenden Mitarbeiter zu Beginn des Programms nicht informiert, dass sie an der Entwicklung der Apple Watch beteiligt sind. Die Studien-Teilnehmer tragen spezielle Atem-Masken und andere Sensoren, um die Körperaktivitäten zu messen. In den vergangenen Monaten wurden zudem Prototypen der Apple Watch eingesetzt.

Klimakammern sorgen für realistischere Ergebnisse

Das firmeneigene Fitness-Labor verfügt auch über mehrere Klimakammern, in welchen sowohl die Temperatur als auch die Luftfeuchtigkeit verändert werden können. Der Körper reagiert je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit anders auf physische Belastungen. Mit den Kammern sind Apples Forscher in der Lage, die Reaktionen der Körper zu erforschen.

Dank den Klimakammern konnte Apple auch die Beständigkeit der Apple Watch testen. Auch wenn die Apple Watch in unterschiedlichen Weltgegenden, wie Alaska oder Dubai, getestet worden ist, erlaubten die Klimakammern Tests unter extremen Bedingungen.

Datenschutz ist gewährleistet

Die Reporterin sprach Jay Blahnik, Apples Fitness-Chef, auch auf den Datenschutz an, der bei der Sammlung von Gesundheits-Daten gewährleistet werden muss. Die Gesundheits-Daten sind bereits heute zehnmal höher bewertet als die Finanz-Informationen der US-Bürger.

Gemäss Blahnik sind die Gesundheits-Daten auf dem iPhone gespeichert und auf diese Daten hat auch Apple keinen Zugriff.

ResearchKit wird die Forschung verändern

Im ABC-Bericht kam auch Dr. Michael McConnell von der Stanford University School of Medicine zu Wort. Er äusserte sich dabei zu Apples Produkt «ResearchKit», welches anlässlich des Special Events vom 9. März veröffentlicht worden ist. ResearchKit ermöglicht es Ärzten und Forschenden, direkt auf die Gesundheits-Daten der Patienten oder Studien-Teilnehmer zuzugreifen. Damit dies möglich ist, müssen die Beteiligten ihr Einverständnis erteilen.

Gemäss Michael McConnell wird ResearchKit die Forschung stark verändern. Mit Hilfe von ResearchKit konnte der Forscher innerhalb einer Woche 25’000 Teilnehmer für eine Herz-Studie gewinnen. Bislang war es für ihn und seine Forscher-Kollegen immer eine grosse Herausforderung, eine grosse Zahl von Studien-Teilnehmern zu finden.

Bericht über die Apple Watch in der Sendung Nightline Quelle: MacRumors

Kategorie: Apple
Tags: Apple, Apple Watch, Cupertino, Entwicklung, Fitness, Forschung, Gesundheit, Health, iPhone, ResearchKit, Standford University, Studie, Universität

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