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Endlich: Schweizer iBookstore mit hunderten neuen Büchern

7 Kommentare — Veröffentlicht am Mittwoch, 28. September 2011, um 10:07 Uhr von Stefan Rechsteiner

Seit Mai 2010 gibt es den iBookstore von Apple auch in der Schweiz. Das Angebot war jedoch limitiert auf die — allerdings zahlreichen und kostenlosen — Bücher des Projekt Gutenberg. Nun, eineinhalb Jahre später finden sich plötzlich hunderte käuflich zu erwerbende Bücher im Schweizer iBookstore. Aktuell sind diese nur sehr umständlich über eine direkte Suche nach Titel oder Autor zu finden, aber dies dürfte sich wohl bald ändern.
So finden sich zum Beispiel 71 Werke von Steven King, diverse Titel von Dan Brown und anderen Autoren im Schweizer iBookstore. Die Preise pro iBook varrieren von 4 bis über 40 Schweizer Franken — je nach Umfang und Erscheinungsdatum der Werke — die meisten Titel kosten um 7 bzw. 15 oder 24 Schweizer Franken.

Aktuell sind im Schweizer iBookstore — wie auch beim Film-Angebot im Schweizer iTunes Store — deutschsprachige und französische (wie auch wenige italienische) Werke gemischt vertreten.

Auch im Angebot ist die offizielle Biografie von Steve Jobs, «Steve Jobs» von Walter Isaacson. Das 448-Seiten starke Werk erscheint am 23. November und kann ab sofort im Schweizer iBookstore für CHF 18.— vorbestellt werden.

Der iBookstore kann über die kostenlose iBook-App auf dem iPhone/iPod touch oder auf dem iPad besucht und durchstöbert werden. Die App dient nicht nur als Store, sondern auch als Reader für die im Store oder sonstwo geladenen iBooks bzw. eBooks im ePub-Standard und PDFs.

(Danke für den Hinweis, @tgrauwiler)

Bildergalerie

Bild: Schweizer iBookstore: Autorenseite Dan BrownBild: Schweizer iBookstore: Jobs-Bio zum vorbestellenBild: Schweizer iBookstore: Autorenseite Steven KingBild: Schweizer iBookstore: Autorenseite Stephenie MeyerBild: Schweizer iBookstore: Buchinfo «Zähl nicht die Stunden»Bild: Schweizer iBookstore: Buchinfo «Verblendung»

Kategorie: Schweiz
Tags: App Store, Apple, Bücher, eBook, ePub, iBooks, iBookstore, iPad, iPhone, iPod, iPod touch, iTunes, iTunes Store, PDF, Reader, Schweiz

7 Kommentare

Kommentar von LittleGreen (#24451)

Ich hoffe, dass die Angebote im Französisch, Deutsche UND English “gleichzeitig” kommen.

Ich hasse, dass nur deutsche Inhalt kommt… ich habe lieber die Original Version zu lesen.

Ich bin Tessiner, die hat fast nur im Genf gewohnt, und lese fast NUR English Inhalt… und Apple TV is ein Kein Wahl für mich im Moment (zu wenig wahl im Original Sprache), und ich hoffe, dass Bookstore wird besser…. aber von was ich sehe… nicht so toll…

Kommentar von schn0rkel (#24453)

@Stefan: das dürfte ein Wunschtraum sein. Die Verlage wehren sich mit Händen und Füssen gegen die digitale Veröffentlichung von out-of-market Inhalten. Diese Wahlmöglichkeit bei Apple führt zwangsweise dazu, dass bei uns das Angebot minimal bleibt.

Bei Amazon ist das ganze anders - da die verhandlungstechnisch am längeren Hebel sitzen und mit der Hammermethode alle europäischen Rechte für alle Absatzmärkte durchgepeitscht haben. Daher kann ich heute schon hunderttausende englischsprachige eBooks auf amazon.de einkaufen.

Noch ein Hinweis und eine Abstimmungsempfehlung: voraussichtlich nächstes Jahr wird bei uns über die Buchpreisbindung abgestimmt. Sollte das Volk für die Wiedereinführung stimmen, werden ALLE eBooks von ausländischen Verlagen auf einen Schlag verschwinden. Die Verlage, und auch der Handel (allen voran Amazon) macht sehr deutlich, dass die Buchpreisbindung mit dem elektronischen Vertrieb nicht vereinbar ist, da alle elektronischen Inhalte zum jeweiligen Tagespreis (inkl. Währungsdifferenzen etc.) gehandelt werden.

Die Buch-Lobby will genau aus diesem Grund die Wiedereinführung - dies würde die Schweiz auf lange Zeit vom elektronischen Buchhandel, bei welchem die kleinen Buchhändler zwangsweise übergangen werden, komplett ausschliessen und uns diesbezüglich komplett international isolieren. Daher: unbedingt GEGEN die Einführung stimmen. Ich bin überzeugt davon, dass die kleineren Buchhändler überleben werden, sofern sie sich engagieren. Einfach so vor sich hinwursteln wird dann aber nicht mehr existenzsichernd sein.

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